Pema-3-Turm in Innsbruck ist vollständig vermietet

Sechs Monate nach Baubeginn ist bereits die gesamte Nutzfläche des Pema-Projekts beim Innsbrucker Hauptbahnhof vermietet. Neben dem Hauptmieter Motel One werden ein Prüfungs- und Beratungsunternehmen sowie ein Einrichtungshaus in den Turm einziehen.

In unmittelbarer Nähe zum Innsbrucker Hauptbahnhof entsteht das 13-stöckige „P3“.
© PEMA Holding

Innsbruck – Dass die Hotelkette Motel One in den neuen Pema-3-Turm am Innsbrucker Hauptbahnhof einziehen wird, war bereits bekannt. Knapp sechs Monate nach Baubeginn stehen nun die restlichen Mieter des 13-stöckigen Gebäudes fest: Das international tätige Prüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG und das in Vorarlberg ansässige Einrichtungshaus Reiter Design werden gemeinsam mit dem Hauptmieter Motel One die insgesamt 9400 Quadratmeter beziehen. Das gab die Pema am Dienstag in einer Aussendung bekannt.

Der 13-stöckige Gebäudekomplex wird seit März in der Südbahnstraße errichtet. Motel One wird sich laut Pema auf zwei Dritteln der Fläche mit rund 240 Zimmern breitmachen. KPMG soll demnach das 2. und 3. Obergeschoß beziehen und Reiter Design seine Verkaufsräumlichkeiten im Erdgeschoß und darüber ansiedeln. Die Fertigstellung liegt Pema zufolge im Zeitplan und ist für Sommer 2022 geplant.

Motel-One-Eigentümer Dieter Müller (r.) teilt sich die Fläche des P3-Turms von Markus Schafferer mit zwei weiteren Mietern. (Archivbild)
© Pema

Pema-Eigentümer Markus Schafferer gab sich zufrieden: „Wir freuen uns über die hochklassige Zusammensetzung hinsichtlich der Mieterschaft. Sie gibt uns die Gewissheit, dass P3 eine große Anziehungskraft auf eine interessante Klientel ausüben wird“, so Schafferer.

Auch Motel-One-Chef Dieter Müller gab sich hinsichtlich des neuen Standorts zuversichtlich: „Innsbruck ist ein hochattraktiver Markt, auch wenn die Stadt momentan – wie andere Städte auch – unter den vorübergehenden Gegebenheiten im Tourismus leidet.“ Der Geschäftsführer von Reiter Design, Harald F. Künzle, lobte vor allem die ästhetischen Aspekte rund um den neuen Standort seines Unternehmens: „Als Designer sind wir natürlich generell der anspruchsvollen Architektur zugetan. Gerade beim Projekt P3 ist es den Planern perfekt gelungen, ästhetischen Anspruch und Funktionalität zu vereinen. Das Gebäude wird somit den idealen Rahmen für die Präsentation unserer Produkte schaffen.“ (TT.com)


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