Pensionskassen holten Coronacrash zu mehr als der Hälfte wieder auf

Der durch die Kapitalmarktturbulenzen in Folge der Covid-19-Pandemie im erste Quartal ausgelöste massive Rückgang von 2,4 Millairden Euro gegenüber dem Jahresultimo 2019 wurde inzwischen zu mehr als der Hälfte wieder aufgeholt.

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Wien – Die österreichischen Pensionskassen haben im zweiten Quartal 2020 ihr Minus im Folge des Coronaschocks an den Börsen wieder zu mehr als der Hälfte aufgeholt. Ende Juni betrug das verwaltete Vermögen 23,2 Milliarden Euro, ein Anstieg von 1,3 Milliarden Euro oder um 5,9 Prozent zum Vorquartal.

Damit habe der durch die Kapitalmarktturbulenzen in Folge des Ausbruchs der Covid-19-Pandemie im erste Quartal ausgelöste massive Rückgang von 2,4 Milliarden Euro (minus 9,8 Prozent) gegenüber dem Jahresultimo 2019 zu mehr als der Hälfte wieder aufgeholt werden, teilte die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Mittwoch zu der Statistik mit.

Die von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) errechnete Veranlagungsperformance war wegen der Auswirkungen der Pandemie in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 mit minus 4,6 Prozent negativ, wobei jedoch ein Plus von sechs Prozent im zweiten Quartal das Minus von zehn Prozent im ersten Quartal zum Teil ausglich. Im Schnitt der vergangenen drei, fünf und zehn Jahre beträgt die Performance plus 1,2 Prozent, plus 1,9 Prozent bzw. plus 3,6 Prozent.

Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten verringerte sich aufgrund der schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt im zweiten Quartal leicht um 0,1 Prozent auf rund 985.000. (APA)


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