Rückkehr nach Mugello: Magischer Ort für Ferraris alte Erfolgszeiten

Der 1000. Grand Prix der Ferrari-Geschichte nährt bei den Anhängern und der Scuderia selbst die Sehnsucht nach den alten, erfolgreichen Zeiten.

Das Autodromo Internazionale del Mugello ist am Wochenende Schauplatz für den Grand Prix der Toskana.
© GEPA pictures/ xpb.cc

Mugello – Der Ort, an dem Ferrari am kommenden Wochenende seinen 1.000. Grand Prix in der Formel 1 bestreitet, gilt als entscheidende Wegmarke früherer Erfolgszeiten. Auf dem Autodromo Internazionale del Mugello absolvierte einst Michael Schumacher unzählige Testrunden, um die Boliden der italienischen Traditionsmarke zu optimieren und den Grundstein für die erfolgreichste Zeit von Ferrari zu legen.

"Mugello ist für mich sinnbildlich für das, was damals geschaffen wurde", sagte Schumachers Managerin Sabine Kehm. Der Deutsche gewann mit der Scuderia von 2000 bis 2004 fünf Fahrertitel nacheinander. Zudem führte der mittlerweile 51-jährige Rekordweltmeister den Rennstall mit dem berühmten roten Auto zu sechs Konstrukteurs-Triumphen von 1999 bis 2004.

🔗 >>> Wieder in Monza: Überraschungsparty der kleinen "Bullen"

Von solchen Erfolgen ist Ferrari vor dem Großen Preis der Toskana auf der Rennstrecke in Mugello Welten entfernt. Die Scuderia mit dem vierfachen Weltmeister Sebastian Vettel aus Deutschland und seinem Stallrivalen Charles Leclerc aus Monaco steckt in einer tiefen Krise. Die Gazzetta dello Sport schrieb nach dem Doppelausfall in Monza bereits vom "Jahr null".

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaper

Seit dem Ende der Ära mit Schumacher sowie Jean Todt als Teamchef und Ross Brawn als Technischer Direktor holte Ferrari nur noch einmal den Fahrertitel (Kimi Räikkönen 2007) und gewann zweimal die Teamwertung (2007 und 2008). (APA)


Kommentieren


Schlagworte