Zverev nach Sieg gegen Coric im Halbfinale der US Open

Der Deutsche setzte sich am Dienstag in New York gegen den an Position 27 gesetzten Kroaten Borna Coric 1:6,7:6(5),7:6(1),6:3 durch. Auch Naomi Osaka steht in der Vorschlussrunde.

Alexander Zverev nach dem Sieg.
© AL BELLO

New York – Als erster deutscher Tennisprofi seit Boris Becker vor einem Vierteljahrhundert hat Alexander Zverev bei den US Open die Chance auf das Endspiel. Nach einem desolaten Auftakt rang der 23-Jährige am Dienstag in New York den Kroaten Borna Coric nieder. 1:6,7:6(5),7:6(1),6:3 lautete am Ende das Ergebnis in dem Grand-Slam-Viertelfinale.

"Es war ganz klar, dass ich anfangen musste, besser zu spielen. Es war nicht viel Positives dabei. Ich musste einen Weg finden, den zweiten Satz zu gewinnen", sagte der Weltranglisten-Siebte darauf angesprochen, wie er nach einem Satzrückstand und einem 2:4 im zweiten Abschnitt wieder zurückkam. "Ich bin ruhig geblieben", kommentierte er: "Ich weiß, dass ich physisch relativ fit bin. Irgendwie musste ich durchkommen."

Osaka bei den Damen im Halbfinale

In einer skurrilen Partie wirkte Zverev gegen die Nummer 27 der Setzliste phasenweise verkrampft. Zu viele Fehler, zu passiv, phasenweise zu wenig Mumm – der Hamburger zeigte einen eher schwachen Auftritt, bleibt aber drin im nach der Disqualifikation des serbischen Topfavoriten Novak Djokovic sehr offenen Titelrennen des ersten Grand-Slam-Turniers nach der Coronavirus-Pause.

Im Kampf um den Finaleinzug tritt Zverev am Freitag als Favorit gegen Pablo Carreno-Busta an. Der Spanier rang den Kanadier Denis Shapovalov mit 3:6,7:6(5),7:6(4),0:6,6:3 nieder.

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Bei den Damen erreichte Naomi Osaka das Halbfinale. Die viertgesetzte Japanerin setzte sich gegen die Amerikanerin Shelby Rogers 6:3,6:4 durch. Nach ihrem ersten Sieg gegen Rogers im vierten Duell trifft Osaka auf Jennifer Brady (USA-28). Diese hat in ihren bisherigen fünf Partien in New York keinen Satz und im Schnitt pro Match keine fünf Games abgegeben. (dpa)


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