Acht verschiedene Wölfe aus drei Populationen in Tirol nachgewiesen

In fünf Tiroler Bezirken wurden acht verschiedene Wölfe aus drei Herkunftspopulationen nachgewiesen. Zwei der Wölfe waren weiblich, sechs männlich.

Symbolfoto.
© iStock

Innsbruck – Für die beträchtlichen Fälle an Schafsrissen im heurigen Jahr in Tirol waren offenbar acht verschiedene Wölfe aus drei Herkunftspopulationen verantwortlich. Diese wurden in fünf Bezirken genetisch nachgewiesen, teilte das Land am Freitag mit. Zwei der Wölfe waren weiblich, sechs männlich, hieß es.

Für die zuletzt bekannt gewordenen Risse auf der Leisacher Kofelalm in Osttirol war etwa ein bis dato in Österreich noch nicht nachgewiesenes Individuum aus der italienischen Population verantwortlich. Zudem lag das Ergebnis jener Proben vor, die bei einem Schafsriss am 19. August im Gemeindegebiet von Wattenberg genommen worden waren. Dabei handelte es sich laut Land um einen männlichen Wolf aus der mitteleuropäischen Tieflandpopulation.

Die Genotypisierung im Zuge der Risse Ende August im Gemeindegebiet von Kössen (Bezirk Kitzbühel) ergab wiederum den Nachweis eines Wolfes aus der dinarischen Population. "Dieses Individuum wurde im Kaiserwinkl im Zuge der Genotypisierung schon mehrfach festgestellt", teilte das Land in einer Aussendung mit. (APA)


Kommentieren


Schlagworte