Badewart positiv getestet: Aufruf für Fichtensee in der Zillertal Arena

Eine Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, half vergangenen Dienstag vor allem Kinder beim Anlegen von Schwimmwesten. Betroffene Kinder dürfen bis einschließlich 18. September die Schule nicht besuchen.

Symbolfoto.
© INA FASSBENDER

Schwaz, Aschau – Nachdem ein Badewart vom Fichtensee nahe der Bergstation Rosenalmbahn in der Zillertal Arena positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, hat das Land vorsorglich einen öffentlichen Aufruf gestartet. Wichtig ist dies besonders für Schulkinder und deren Eltern, die vergangenen Dienstag, 8. Septmber, zwischen 8 und 16 Uhr dort waren. Diese Kinder dürfen den Unterricht bis einschließlich kommenden Freitag, 18. September, nicht besuchen.

Die infizierte Person half am 8. September – das Land hat die Angaben korrigiert – insbesondere Kindern beim Anlegen von Schwimmwesten. Alle, die diese Hilfe bekamen, gelten als Kontaktpersonen mit einem hohen Risiko für eine Coronainfektion. Deshalb dürfen betroffene schulpflichtige Kinder die Schule eine Woche lang nicht besuchen, teilte das Land in einer Aussendung mit.

Corona-Hotline der BH Schwaz für weitere Abklärung

Eltern dieser Kinder werden gleichzeitig aufgefordert, sich sobald wie möglich bei der Corona-Hotline der Bezirkshauptmannschaft Schwaz unter der Telefonnummer 05242/69315880 zur Abklärung der weiteren Vorgehensweise zu melden.

Die betroffene, nunmehr positiv getestete Person kam an jenem Dienstag zudem mit Personen in engeren Kontakt, die Ruderboote ausgeliehen haben. Diese Personen sollen ihren Gesundheitszustand beobachten. Bei Auftreten von Symptomen wie Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Schnupfen oder dem plötzlichen Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns gilt es, umgehend die Gesundheitshotline 1450 zu kontaktieren. Bei der Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt bzw. der Hausärztin soll die Kontaktaufnahme jedenfalls telefonisch erfolgen.

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Die betroffene Person wurde nach dem Vorliegen der positiven Testergebnisse umgehend abgesondert.

Anmerkung: Nachdem in einer ersten Aussendung als relevanter Zeitraum Montag, 7. September, angegeben war, hat das Land Tirol die Angaben korrigiert. (TT.com)


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