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PEMA-Projekt „P3“ entsteht südlich des Innsbrucker Hauptbahnhofs

Tiroler Architekturbüro und etliche österreichische Firmen am Bau beteiligt.

Architektonisches Highlight in der Landeshauptstadt: Das PEMA-Projekt „P3“ in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs soll bis zum Sommer 2022 fertiggestellt sein.
© PEMA

Mit dem Projekt P3 errichtet die PEMA Holding ihren mittlerweile dritten Turm im Zentrum Innsbrucks. Die Planung verantwortete das heimische Architekturbüro Heinlein & Zierl, deren Entwurf sich in einer internationalen Ausschreibung durchsetzte. Für die Bauarbeiten zeichnen großteils österreichische Firmen verantwortlich, darunter PORR, Ortner und Elin.

Der dritte PEMA-Gebäudekomplex in unmittelbarer Nähe zum Innsbrucker Hauptbahnhof wird eine Höhe von ca. 48 Metern haben. Auf zwei Drittel der Gesamtfläche wird die Hotelkette Motel One einziehen, die hier ihren ersten Tirol-Standort mit ca. 240 Zimmern eröffnen wird. Weiters entstehen großzügige Büroflächen, ein Retailbereich und eine Tiefgarage mit 76 Stellplätzen.

Bereits 2017 kürte eine internationale Fachjury aus 17 Einreichungen den Entwurf der Innsbrucker Architekten Heinlein & Zierl einstimmig zum Sieger. Das Augenmerk ihres Entwurfs lag insbesondere auf der Attraktivierung und Belebung der umliegenden Flächen und des innerstädtischen Raums. Für einen höchstmöglichen öffentlichen Mehrwert sollen insbesondere der transparente Erdgeschossbereich sowie eine Skybar im obersten Stockwerk sorgen.

„P3 setzt einen bedeutenden architektonischen Akzent im Süden der Tiroler Landeshauptstadt. Das Gebäude ist mit seinen 48 Metern Höhe weithin sichtbar und strahlt nicht zuletzt aufgrund der prominenten Mieterschaft Internationalität aus“, so Markus Schafferer, geschäftsführender Gesellschafter der PEMA Holding. „P3“ ist bereits kurz nach Baubeginn vollständig vermietet.

www.pema.at

3 Fragen an die Architekten Michael Heinlein und Alois Zierl

Die Architekten Michael Heinlein (li.) und Alois Zierl zeichnen für die Planung von „P3“ verantwortlich.
© PEMA

Wie konnten Sie sich im internationalen Architekturwettbewerb durchsetzen?

Im Wettbewerb haben wir sehr lange an der städtebaulichen Figur des Projektes getüftelt. Schlussendlich konnten wir ein Projekt vorschlagen, das durch einen schlanken Baukörper und minimierten, den Umfeld angepassten Proportionen sowie einer starken Logik überzeugt.

Was zeichnet das Projekt P3 besonders aus? Welche Überlegungen flossen maßgeblich in Ihre Planung ein?

Das Augenmerk unseres Entwurfs lag insbesondere auf der Attraktivierung und Belebung der umliegenden Flächen und des innerstädtischen Raums. Flächen und Räume im Stadtgebiet werden immer durch Menschen belebt. Reisende, Büroangestellte, Besucher der Skybar – ein Nutzungsmix in einem Gebäude dieser Größenordnung ist immer gut.

Welche besonderen Aspekte waren bei der Planung zur berücksichtigen? Gab es besondere Herausforderungen?

Eine besondere Anforderung war beispielsweise die Nähe zum denkmalgeschützten „Adambräu“. Dieses soll respektvoll behandelt werden. Ebenso die Integration des Gebäudes ins Umfeld des Bahnhofes wie auch das Ankommen auf der Südbahnstraße - ein städtebaulich markanter Übergang. Aber auch die Nähe zu den Bahngleisen und Stromleitungen am Innsbrucker Hauptbahnhof war ein spannender Aspekt.


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