Heiß auf Eis und die Haie: Tiwag-Arena ist bereits ausverkauft

Nach dem 6:2 gegen Dornbirn warten auf die Haie in dieser Woche gleich drei Probegalopps. Die 985 Abos für die neue Saison sind vergriffen.

Der 6:2-Sieg gegen Dornbirn stärkte den Spirit im Haifischbecken – Eigengewächs Lukas Jaunegg (M., Nr. 55) strahlte nach seinem Premierentreffer unter den vielen Imports.
© kristen-images.com / Michael Kri

Von Alex Gruber

Innsbruck – Am Freitagabend gegen Dornbirn, wie es Cheftrainer Mitch O’Keefe noch gestern mit einem Schmunzeln zum Ausdruck brachte, waren seine Cracks beim Geister-Testspiel zu Beginn zu „high on emotion“: „Wir waren fast schon zu heiß. Wenn die Saison startet, brauchen wir mehr Disziplin“, hielt der 36-jährige Kanadier nach vielen Strafzeiten fest. Das Positive überwiege aber ganz klar: „Wir haben eine gute Gruppe, die aufgeregt ist und darauf brennt loszulegen.“ Daran gab es nach dem letztlich klaren Testspielerfolg gegen den Ligakonkurrenten aus Vorarlberg absolut keine Zweifel.

Im Kampf um den durch die Verletzung von Lukas Bär freigewordenen „freien“ Platz in der Verteidigung punktete Eigengewächs Lukas Jaunegg (19) nicht nur wegen seines Premierentreffers. „Jeder bekommt seine Chance“, verliert O’Keefe aber auch Jakob Wetzelsberger (20) im Konkurrenzkampf keinesfalls aus den Augen.

In dieser Woche bietet sich in drei Testspielen genug Eiszeit für alle. Morgen spielen die Haie bei Zweitligist Feldkirch vor, am Freitag geht’s nach Linz, ehe am Sonntag (17 Uhr) in der Tiwag-Arena gegen den deutschen Zweitligisten Heilbronn die Generalprobe für den Ligaauftakt steigt. Der letzte Test soll, je nach Corona-Lage, in Innsbruck übrigens mit Fans über die Bühne gehen, um den Ernstfall für den geplanten Liga-Auftakt mit dem Heimspiel gegen Dornbirn am 25. September zu proben.

„So wie es ausschaut, sind wir ausverkauft. Die 985 Plätze, die uns zur Verfügung stehen, sind vergriffen. Wir werden keine Tagestickets vergeben können“, führt Obmann Günther Hanschitz zwar glücklich, aber auch mit einem Bedauern an all jene aus, die in dieser Saison nicht in den Genuss von Erstliga-Eishockey kommen können. Das Limit haben ja höhere Umstände
gesetzt. Die 985 „Glücklichen“ – indoor sind trotz verschärfter Maßnahmen vorerst 1500 Zuschauer erlaubt – will man am Sonntag begrüßen.


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