Gut zu wissen: Wo ab sofort (wieder) eine Maske getragen werden muss

Am Montag traten bundesweit die schärferen Corona-Maßnahmen in Kraft. Seit 0 Uhr ist grundsätzlich Mund-Nasen-Schutz in Innenräumen zu tragen, und zwar nicht bloß in Supermärkten, sondern im gesamten Handel, im Dienstleistungssektor, bei Behörden mit Kundenkontakt und in Schulen außerhalb des Klassenverbands. Änderungen gibt es auch in der Gastronomie und bei Veranstaltungen.

Seit Montag gelten wieder strengere Corona-Regeln. Es gibt Verschärfungen bei der Maskenpflicht sowie Einschränkungen bei Veranstaltungen.
© HARALD SCHNEIDER

⚠️😷 Maskenpflicht

Die Tragepflicht für den Mund-Nasen-Schutz gilt seit Montag im gesamten Handel und bei jeglicher Form des Kundenkontakts, wenn nicht eine andere Schutzeinrichtung wie etwa Plexiglas vorhanden ist. Ein MNS muss auch in Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven sowie sonstigen Freizeiteinrichtungen getragen werden - praktisch überall, wo Gäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen zusammentreffen. Dazu zählen auch Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichte beim Parteienverkehr.

Auch beim Sport hält die Maske wieder Einzug – im Garderobenbereich sind Mund und Nase zu verhüllen.

📽️ Video | Florian Petautschnig (ORF) über die Maskenpflicht:

Ein MNS muss nun getragen werden ...

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis
  • In sämtlichen Betriebsstätten für Kunden sowie Personal im Kundenbereich in geschlossenen Räumen (z.B. Supermarkt, Autohandel, Banken, Versicherungen, Friseure, etc.)
  • In Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten für den Parteienverkehr sowie die Bediensteten bei Kundenkontakt im Parteienverkehr in geschlossenen Räumen
  • In Bädern für Badegäste und Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen (ausgenommen „Feuchträumen", wie Duschen und Schwimmhallen)
  • In der Gastronomie für Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen
  • In Beherbergungsbetrieben (Hotellerie) für Gäste und Personal bei Kundenkontakt in allgemein zugänglichen Bereichen in geschlossenen Räumen.
  • In Sportstätten für Gäste und für Personal in geschlossenen Räumen (ausgenommen bei der Sportausübung)
  • In Museen, Ausstellungen, Bibliotheken, Archiven sowie sonstigen Freizeiteinrichtungen für Gäste und das Personal bei Kundenkontakt in geschlossenen Räumen
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (ausgenommen am zugewiesenen Sitzplatz)
  • In Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und im Innenbereich von Ausflugsschiffen
  • In Apotheken, Pflegeheimen, Krankenanstalten und Kuranstalten sowie an Orten, an denen Gesundheits-und Pflegedienstleistungen erbracht werden.
  • Bei Dienstleistungen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann oder keine anderen Schutzmaßnahmen (z.B. Plexiglasscheibe) vorhanden sind
  • Bei Demonstrationen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann.

🍺🍽️ Gastronomie

In der Gastronomie sind Essen und Trinken (die Gäste dort ohne Maske) nur noch im Sitzen erlaubt – und zwar an „Verabreichungsplätzen", wie es in der Verordnung genannt wird. Für das Servicepersonal gilt Maskenpflicht.

Vom erstmaligen Betreten der Betriebsstätte bis zum Einfinden am Verabreichungsplatz hat der Kunde gegenüber anderen Personen, die nicht zu seiner Besuchergruppe gehören, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten – ebenso beim Verlassen.

🎫🎉Veranstaltungen

Veranstaltungen im Freien ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze werden auf 100, indoor auf 50 Personen limitiert. Für Großveranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen und einem Sicherheitskonzept gilt ein Limit von 3000 Personen im Freien bzw. 1500 indoor. Die Maske darf erst am Sitzplatz abgenommen werden.

Als Veranstaltungen zählen unter anderem kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Angebote der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, Schulungen und Aus- und Fortbildungen.

Fach- und Publikumsmessen sind möglich, wenn sie von den Bezirksverwaltungsbehörden bewilligt wurden. Ein eigener Covid-19-Beauftrager und ein Präventionskonzept sind hier Voraussetzung.


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