Beim Covid-Konzept machen die WSG Tirol und Wacker gemeinsame Sache

WSG Tirol und FC Wacker arbeiteten bei Zuschauer-Einschränkungen zusammen. Der Amtsarzt forderte ein Konzept für das Tivoli, die Liga-Heimstätte beider Vereine.

Die Westtribüne des Innsbrucker Tivoli wird sich so schnell nicht mehr füllen, 3000 Leute dürfen ins Stadion.
© gepa

Innsbruck – Zwei Erzrivalen, ein Heimstadion. Am kommenden Wochenende bestreiten sowohl der FC Wacker Innsbruck (Freitag, 18.30 Uhr/FAC) als auch die WSG Swarovski Tirol (Samstag, 17 Uhr/LASK) in Innsbruck ihre ersten Bundesliga-Heimrunden. An sich nicht ungewöhnlich, aber angesichts der jüngst ausgegebenen Corona-Maßnahmen doch eine Herausforderung für beide Vereine.

„Der Amtsarzt wollte nur ein Konzept fürs Tivoli, das macht Sinn. Wir arbeiteten bei diesem Thema eng zusammen“, meinte dazu Wacker-Vorstand Felix Kozubek. Waren es zuletzt noch 4000 Zuschauer, die man hätte begrüßen dürfen, so bleiben angesichts der Regierungsvorgaben nunmehr 3000. Damit nicht genug: Eine laufende Reinigung der Sanitäranlagen muss gewährleistet sein, bei den Eingängen muss jeweils ein Drehkreuz frei bleiben. Tagestickets sind nur noch im Vorverkauf (u. a. Wacker-Laden) oder online erhältlich.

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In einer Arbeitsgruppe mit den Fans suchten die Wacker-Verantwortlichen nach der besten Lösung, geöffnet bleiben künftig die Ost- und die Südtribüne. Die allerdings trägt den Namen „Nordblick“, die vom Fan-Kern bevorzugte „Nord“ bleibt als Fan-Tribüne frei. Im West-Sektor sind Medienvertreter und VIP-Gäste vorgesehen.

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Ähnlich verhält es sich mit Erstligist WSG Tirol: Nur die Ost- und die Westtribüne sind für Zuschauer zugänglich, der Rest bleibt den Vorgaben entsprechend geschlossen. Noch in der vergangenen Bundesliga-Runde sah die Fußball-Welt in Österreich anders aus (u. a. 10.000 bei Rapid). (floh)


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