Autofreie Superblocks, Stadtseilbahn, Fahrradhighways: Visionen für Innsbruck

Detailreich und visionär zeigt ein Kunstprojekt, wohin es mit Innsbrucks Mobilität in den nächsten Jahrzehnten gehen könnte.

In zehn Punkten werden die Visionen für ein Innsbruck der Zukunft aufgeschlüsselt.
© Atelier für Zeitreisen

Innsbruck – Weniger Luft- und Lärmverschmutzung, geringere CO2-Emissionen, attraktive Zugänge zur Naherholung – das alles kombiniert mit gesunder und schneller Mobilität – könnte so die Tiroler Landeshauptstadt der Zukunft aussehen? Das Atelier für Zeitreisen („Fatimas fantastische Reise In eine Welt ohne Erdöl“) sagt Ja. Die Visionäre haben unzählige Stunden investiert, zahllose Gespräche geführt und Statistiken durchwälzt, um in einem Kunstprojekt nun aufzuzeigen, wohin es mit Innsbrucks Mobilität in den nächsten Jahrzehnten gehen könnte.

Der Zehn-Punkte-Plan für Innsbruck umfasst Fahrradhighways quer durch die Stadt, die alle Stadtteile miteinander verbinden und für nachhaltige und gesunde Bewegung sorgen. Eine Stadtseilbahn entlang des Inns verbindet auch die Park&Rides im Osten und Westen mit dem Flughafen, der Universität und der Innsbrucker Altstadt. Die Neugestaltung von ganzen Arealen in Superblocks (verkehrsberuhigte und begrünte Kernzonen von Stadtteilen), Überhausung der Autobahn, Begegnungs- und Fußgängerzonen und ein Künstlerviertel bieten moderne und umsetzbare Lösungen, ohne das gesamte Stadtbild auf den Kopf zu stellen. (TT.com)

Visionage am Innsbrucker Marktplatz

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September wird „Ein Plan für Innsbruck" am Marktplatz ausgestellt.

Während der Vernissage/Visionage am Donnerstag, den 17. September ab 16 Uhr werden Fragen an die Bevölkerung gestellt und darf auch mit den Künstlern diskutiert werden.


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