21. Kalender im Zeichen der modernen Technik: Das sind die Jungbauern 2021

Mehr als 700 junge Landwirtinnen und Landwirte haben sich beworben, 24 davon zieren bald den Jungbauernkalender 2021 – darunter auch zwei Tiroler. Am Dienstag wurden erste Einblicke gewährt.

Thomas und Elisabeth repräsentieren Tirol nächstes Jahr im Jungbauernkalender.
© Jungbauernkalender

Wien/Innsbruck – „Moderne Technik in der Landwirtschaft“: Unter diesem Motto steht der Jungbauernkalender 2021, der am Dienstag in Wien erstmals präsentiert wurde. Nach der heurigen Jubiläumsausgabe soll die 21. Auflage Einblicke in die anspruchsvolle und vielseitige Arbeit der Landwirte gewähren, heißt es. „Die bäuerlichen Familienbetriebe leisten jeden Tag eine herausragende Arbeit, das wollen wir so authentisch wie möglich veranschaulichen. Dazu gehören auch Geräte, ohne die die Arbeit nicht mehr möglich wäre“, verweist Bundesobmann-Stellvertreter Martin Öhler auf den Titel.

Auch Franz Tonner, mit Neues Land Herausgeber und Verleger des Kalenders, betont: „Die österreichische Landwirtschaft ist wesentlich moderner als viele von uns denken. Der Jungbauernkalender soll hier einen Beitrag zur Aufklärungsarbeit leisten und zeigen, wie jung und dynamisch die heimische Agrarszene ist." Zudem mit an Bord des Projekts: die ACA Group sowie der Landesverband Steirischer Geflügelhalter.

Mehr als 700 Bewerber, auch Landwirte aus Bayern vertreten

Fotografiert hat die 24 Jungbauern – zwei davon aus Tirol – diesmal der steirische Fotograf Arthur Mallaschitz. Er hat nicht nur in seinem Beruf bereits langjährige Erfahrung, auch das Landleben begleitet ihn seit der Jugend: Sowohl seine Eltern als auch Mallaschitz selbst in erster Ehe betrieben eine Landwirtschaft. Der Kalender liegt ihm dementsprechend sehr am Herzen: „Ich will mitwirken, ein realistisches Bild der jungen Bäuerinnen und Bauern zu zeichnen, denn sie sind es, die uns in Zukunft ernähren werden. Ich möchte in Erinnerung bringen, wie sehr wir alle von unserer Landwirtschaft abhängig sind, gerade in Zeiten von Covid.“

🛒 Bestellungen bereits möglich

Für 28 Euro/26 Euro für Mitglieder der Jungbauernschaft oder des Bauernbundes ist der Kalender im Webshop zu haben. Der Versand beginnt nach der offiziellen Präsentation am 22. Oktober in Wien.

Die Motive sollen dabei vor allem eines sein: vielfältig. „Es finden sich deshalb unter anderem Hühnerställe, Obstbau oder beweidete Almen“, erklärt Tonner. Schwer zu finden seien die fotogenen Jungbauern nicht gewesen, so Projektleiter Alexander Macek: „Auch heuer haben sich wieder über 700 junge Frauen und Männer aus ganz Österreich und Bayern beworben.“ Bei der Auswahl werde vor allem Wert auf einen engen Bezug zur Landwirtschaft gelegt, alle abgebildeten Models müssen von einem Betrieb abstammen oder auf einem leben, selbst Landwirte sein oder eine entsprechende Ausbildung absolviert haben. Da Corona-bedingt keine eigene Bayernauflage möglich war, sind auch jeweils eine hiesige Bäurin sowie ein Bauer vertreten.

📸 | Die Frauen 2021:

1 von 12

Jänner: Jasmin, Vorarlberg.

© Jungbauernkalender

Februar: Elisabeth, Tirol.

© Jungbauernkalender

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📸 | Die Männer 2021:

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Jänner: Franz, Steiermark.

© Jungbauernkalender

Februar: Andreas, Burgenland.

© Jungbauernkalender

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