Corona-Ampel auf Orange: Innsbrucker Herbstmesse abgesagt

Die ursprünglich als "Messe light" geplante Innsbrucker Herbstmesse und die Veranstaltung für den Fachbereich Gastronomie und Hotellerie können laut einem Schreiben der Congress Messe Innsbruck nicht durchgeführt werden. Zu groß seien die Unsicherheiten, nachdem die Corona-Ampel in Innsbruck auf "Orange" gestellt wurde.

Die geplante Innsbrucker Herbstmesse „light“ und der Fachbereich Gastronomie und Hotellerie werden nun doch nicht stattfinden.
© Thomas Böhm

Innsbruck – Wie TT.com in Erfahrung bringen konnte, wurde die diesjährige und vor kurzem angekündigte Innsbrucker Herbstmesse „light“ und der Fachbereich Gastronomie und Hotellerie am Donnerstag abgesagt. Letztere sollte heuer eine Alternative zur Hotel- und Gastronomiefachmesse FAFGA alpine superior darstellen.

"In den letzten Tagen hat sich – zu unserem großen Bedauern – die weitere Entwicklung der Covid-19-Krise noch einmal in einem Ausmaß und einer Dynamik verändert, die nicht abzusehen waren", erklärte die Congress Messe Innsbruck (CMI) in einem Schreiben an die Aussteller. Nachdem die Corona-Ampel für Innsbruck von Grün auf Orange gestuft wurde, sei es noch nicht abzusehen, wie sich die Situation weiter entwickeln würde.

Zu unserem großen Bedauern ist es uns bei der nun gegebenen Lage, auf der Grundlage der Wahrung der gesundheitlichen aber auch der wirtschaftlichen Interessen aller Beteiligten nicht möglich, die Innsbrucker Herbstmesse „light“ sowie den Fachbereich Gastronomie und Hotellerie durchzuführen.
Congress Messe Innsbruck

Daher müsse die CMI , wenn auch mit sehr großem Bedauern, mitteilen, dass die diesjährige Innsbrucker Herbstmesse „light“ und der Fachbereich Gastronomie und Hotellerie nicht stattfinden werde, so die CMI in dem Brief. Bestehende Verträge seien – unter Bezugnahme auf diese Umstände – daher aufgehoben, was die CMI "der Ordnung halber unter Bezugnahme auf eben diese hiermit mitteilen und festhalten dürfe".

"Berechtigte Verunsicherung der Aussteller"

Die CMI begründet die Absage in ihrem Schreiben damit, dass alle "Kriterien der gesundheitsbezogenen, der wirtschaftlichen und der rechtlichen Planbarkeit einer solchen – insbesondere in der aktuellen Situation" – außergewöhnlichen Großveranstaltung nicht mehr gegeben seien.

Neben der "objektiv gegebenen und berechtigten Verunsicherung der Aussteller, deren deren Mitarbeiter und auch der Besucher", sei es laut CMI daher auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr möglich die beiden Messen in der geplanten Form durchzuführen, so Messedirektor Christian Mayerhofer. (TT.com)


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