Innviertler KTM-Motorradwerk sucht dringend 200 Mitarbeiter

Durch Pandemie ist laut KTM die Nachfrage nach motorisierten Zweirädern explodiert. Auch der Einstieg in E-Bike-Geschäft sei erfolgreich gewesen.

Die KTM-Motorradproduktion in Mattighofen sucht dringend neue Mitarbeiter. (Im Bild: Pol Espargaro)
© AFP

Mattighofen – Die KTM-Motorradproduktion in Mattighofen (Bezirk Braunau) sucht dringend 200 neue Mitarbeiter, durch Corona sei die Nachfrage nach motorisierten Zweirädern explodiert, meinte KTM-Chef Stefan Pierer in den "SN" (Donnerstagsausgabe). Man habe "weltweit hohe zweistellige Zuwächse gegenüber dem Vorjahr". Schon jetzt würden in Mattighofen mit 3700 Mitarbeitern um 150 mehr als vor Corona beschäftigt.

Derzeit benötige sowohl das Motorradwerk im Innviertel "Facharbeiter, aber auch querdurch bis hinauf zur Entwicklung". Für alle anderen Standorte suche man Mitarbeiter aus einem Einzugsgebiet von 60 bis 70 Kilometern. "Wir machen in Salzburg unser Elektromobilitätszentrum, wo wir 10 bis 15 Millionen Euro investieren und das mit Jahresende in Betrieb geht. Künftig werden dort 200 bis 300 Leute beschäftigt sein", führte er weiter auch. Der weltweite Personalstand erhöhte sich auf mehr als 4400 Mitarbeiter.

Der Einstieg ins E-Bike-Geschäft vor zwei Jahren mit den Marken Husqvarna und R Raymon entwickle sich zudem positiv. "Wir haben im ersten Halbjahr aus dem Stand 70 Millionen Euro Umsatz mit E-Bikes gemacht, demnächst kommt bei uns die Marke GasGas nicht nur als Motorrad, sondern auch dritte E-Bike-Marke dazu. In vier Jahren wollen wir in dem Segment eine halbe Milliarde Euro Umsatz machen", kündigte Pierer an. (APA)

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