Die WSG schwört sich auf den LASK ein: „Alle müssen an den Sieg glauben“

Die WSG Tirol schwört sich auf die Heim-Premiere gegen den LASK am Samstag ein. Dass man als Außenseiter ins Spiel geht, darüber ist man sich in Wattens bewusst.

Zlatko Dedic (vorne) hatte Nemanja Celic (hinten) im Vorjahr noch zum Gegner – am Samstag spielen sie vereint gegen den LASK.
© GEPA pictures/ Christian Ort

Von Florian Madl

Wattens – Erst eine Runde gespielt (2:3 gegen Ried) – aber nein, noch schrillen bei der WSG Swarovski Tirol keine Alarmglocken: „Im Grunddurchgang müssen wir frei von der Leber spielen“, hielt Trainer Thomas Silberberger im Pressegespräch vor dem LASK-Spiel (Samstag, 17 Uhr/live TT.com-Ticker) fest. Der Druck käme spätestens in der Quali-Runde im Frühjahr, blickte der Langzeit-Trainer voraus. Realitätsbezug und Nüchternheit statt sportlichem Höhenflug, die Tiroler tun gut daran. Mit dem LASK kommt schließlich jener Verein, der Red Bull Salzburg bis zu den unnötigen Verstößen gegen die Covid-Vereinbarung an der Nase herumführte und in der Europa League Millionen scheffelte.

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Einige wie Tobias Anselm, Nemanja Celic oder David Schnegg – in der Vorsaison bei den Linzern im Kader – können davon Lieder singen. Letztgenannter brachte deshalb auch den Faktor Mentalität ins Spiel: „Es bringt uns nichts, wenn nur fünf Spieler an einen Sieg glauben.“ Der 21-jährige Schnegg mit seiner sportlichen Vergangenheit in Schönwies, Zams und Imst könnte als Musterbeispiel dienen, wie viele Berge der Glaube versetzen kann.

Über das ungeliebte Tivoli als Heimstätte verliert man in Wattens keine Silbe mehr, auch „Silbi“ nicht: „Das ist kein Thema.“ Vielmehr gilt es, dem LASK mit Ex-WSG-Spieler Lukas Grgic in seinem intensiven Spiel gegen den Ball Einhalt zu gebieten. „Darin sind sie vielleicht sogar besser als die Salzburger“, glaubt Trainer Silberberger zu wissen.

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Mit Neuzugang Renny Smith, dessen Anmeldung noch aussteht, wurde das Transferprogramm abgeschlossen (der Kader umfasst 27 Akteure). Noch bleibt bis 5. Oktober Zeit fürs Nachjustieren, Überraschungen sind nicht ausgeschlossen.

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