Wacker-Kapitän Hupfauf zog Notbremse: „Mir blieb nichts anderes übrig"

Die Nullnummer zum Heimstart in der zweiten Liga gegen den FAC bilanziert man im Lager des FC Wacker mit gemischten Gefühlen.

Für dieses Foul an FAC-Regisseur Marco Sahanek kassierte Lukas Hupfauf die Rote Karte.
© GEPA pictures/ Patrick Steiner

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Die schwarz-grünen Bäume wachsen nicht so schnell in den Zweitliga-Himmel. Das bewies das 0:0 im Tivoli gegen den Floridsdorfer AC. „Unser Positionsspiel war nicht gut. Es fehlte auch die Präzision, daher kamen wir zu selten hinter die FAC-Linien“, bilanzierte Lukas Hupfauf, der beim einzigen Konter der Gäste in der zweiten Halbzeit die Notbremse ziehen musste. „Mir blieb nichts anderes übrig. Sahanek zog allein aufs Tor und hatte Ball auf dem linken Fuß. In acht von zehn Fällen ist das ein Tor“, so der FCW-Kapitän, der dem Gegner auch Lob zollte: „Die haben wirklich stark verteidigt.“

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Trainer Daniel Bierofka fühlte mit seinem Kapitän mit: „In dieser Situation war er der ärmste Hund, er hat sich für die Mannschaft geopfert.“ Viel mehr ärgerte den Coach, dass der Konter aus einem Ballverlust am gegnerischen Sechzehner resultierte. Letztlich könne man mit Blick auf das 1:1 der Klagenfurter in Dornbirn mit dem Punkt leben.

Zwei Spiele, vier Punkte, Torverhältnis 3:0: „Mit dem Start können wir trotzdem zufrieden sein. Schade, dass es im Tivoli nicht zum Sieg gereicht hat, aber die Ansätze waren gut. Es zeigt sich, dass die Liga wieder sehr ausgeglichen ist. Jetzt gilt es, die nächsten Schritte zu setzen“, wollte Wacker-Sportchef Alfred Hörtnagl die Nullnummer nicht nur schlecht sehen: „Wir sind in der Defensive stabil und haben noch keinen Gegentreffer kassiert.“

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