Wolf riss Schafe in Ellbögen, Fuchs für Risse im Unterland verantwortlich

Die DNA-Analyse nach den Schafrissen im Viggartal bei Ellbögen deutet auf einen Wolf aus der italienischen Population. Für mehrere Risse im Tiroler Unterland war ein Fuchs verantwortlich.

(Symbolfoto)
© STAFFAN WIDSTRAND

Ellbögen, Kössen, Niederndorf, Brandberg, Reutte – Nach einer DNA-Untersuchung von acht toten Schafen, die am 8. September im Viggartal in Ellbögen tot aufgefunden worden war, ist jetzt klar, dass ein Wolf der italienischen Population für die Risse verantwortlich war. Das teilte das Land in einer Aussendung mit. Ob es sich um denselben Wolf handelt, der auch bei den Rissen in Navis und Schmirn im August dieses Jahres nachgewiesen worden war, wird die die genetische Bestimmung des Individuums (Genotypisierung) zeigen.

Unterdessen stammen Tierrisse im Unterland, die im September gemeldet worden waren, nicht von einem Wolf, wie die Auswertung der Tupferproben ergab. Sowohl in Kössen, Niederndorferberg als auch Brandenberg wurde jeweils ein Fuchs genetisch nachgewiesen. Keine Raubtier-DNA wurde auch bei einem Ende August tot aufgefundenen Schaf im Gemeindegebiet von Steinach am Brenner gefunden.

Bei einem Reh, das bereits im Juni dieses Jahres im Gemeindegebiet von Weißenbach am Lech tot aufgefunden worden war, wurde ein Wolf aus der italienischen Population nachgewiesen. Noch ausständig ist das Ergebnis von einem toten Schaf, das am Montag im Gemeindegebiet von Kirchdorf tot aufgefunden war. Der Amtstierarzt hat es begutachtet und Tupferproben genommen. (TT.com)

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