AK-Präsident Zangerl fordert klare Antworten von Swarovski

Wie berichtet, sollen in Wattens bis 2022 etwa 1800 der vorher 4800 Jobs wegfallen. AK-Präsident Erwin Zangerl fordert klare Antworten zur Zukunft des Standortes von der Konzernführung.

Am Standort Wattens sind derzeit noch 4800 Mitarbeiter beschäftigt.
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Wattens – Die Diskussionen um Tirols größten Industriekonzern gehen weiter: Nach dem angekündigten Personalabbau und den Diskussionen um den Standort Wattens fordert der Chef der Tiroler Arbeiterkammer, Erwin Zangerl, klare Antworten von der Konzernführung. „Entscheidend ist, welche Rolle Wattens in Zukunft im Konzern einnehmen soll. Nur als Forschungsstandort oder als wichtiger Teil der Produktion?“, so Zangerl. Die AK legt dem Vorstand via Aussendung einen Fragenkatalog vor. Folgende Fragen müssten jetzt schnellstmöglich beantwortet werden, fordert Zangerl:

• „Welche Unternehmensteile werden von Wattens in die Schweiz verlegt?“

• „Mit welchen konkreten Plänen will man den Stammsitz in Wattens in die Produktionskette einbinden?“

• „Wird man in Wattens in die Glaserzeugung, sprich den Hüttenbetrieb, investieren und wichtige Modernisierungsmaßnahmen vornehmen?“

• „Ist es richtig, dass der Schwerpunkt in Wattens auf Entwicklung und Forschung liegen soll?“

• „Wie viele Beschäftigte sind in diesem Fall nötig?“

• „Ist angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage, zu der die unsichere Situation aufgrund der Corona-Pandemie kommt, ab 2022 mit einem weiteren Personalabbau zu rechnen?“

Für den Wirtschaftsstandort Wattens und für Tirol würde ein massiver Einschnitt bei Swarovski einen großen Rückschlag bedeuten, gibt der Ak-Chef zu bedenken. (TT.com)


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