Tiroler FPÖ-Abgeordneter löste wegen Maskendisputs Polizeieinsatz aus

Der Tiroler FPÖ-Nationalratsabgeordnete Peter Wurm ist wegen eines Disputs auf einem Flug mit der AUA nach der Landung in Wien-Schwechat von der Polizei in Empfang genommen worden.

Nur mit einem ärztlichen Attest oder einem negativen Corona-Test benötigt man auf AUA-Flügen keinen Masken-Nasen-Schutz. (Symbolfoto)
© APA

Wien – Der Tiroler FPÖ-Nationalratsabgeordnete Peter Wurm ist nach der Landung eines AUA-Jets in Wien-Schwechat von der Polizei in Empfang genommen worden. Wie die "Kronen Zeitung" am Mittwoch online berichtete und Wurm selbst in einem Online-Video schilderte, war dem ein Disput mit einer Stewardess um die Maskenpflicht an Bord vorausgegangen.

FPÖ-Nationalratsabgeordnete Peter Wurm
© Rudy De Moor

Wurm schildert in einem Video von FPÖ-TV, dass er den Mund-Nasen-Schutz zum Trinken aus einer Wasserflasche abgenommen habe, woraufhin es zu einer Diskussion gekommen sei. Die Flugbegleiterin schlug noch in der Luft Alarm und nach der Landung warteten drei Streifenautos auf dem Rollfeld.

Die Polizisten, die "sehr korrekt" gewesen seien, hätten ihn noch in der Maschine befragt und ihn dann auf das Rollfeld gebeten, so Wurm. Dort habe er den Sachverhalt noch einmal geschildert. Er habe auch Fotos gemacht, um das Tragen der Maske an Bord zu dokumentieren. Er werde sich jedenfalls jetzt bei der AUA beschweren.

AUA-Sprecherin, Tanja Gruber, erklärte gegenüber der Krone, dass die Masken-Tragepflicht an Bord in den Beförderungsbedingungen verankert ist. Mit dem Kauf eines Tickets verpflichte man sich dazu. Nur mit einem ärztlichen Attest oder einem negativen Corona-Test benötige man keinen Masken-Nasen-Schutz. Den Berichten zufolge habe es während des Fluges immer wieder Probleme bei dem Passagier gegeben, weil die Maske nicht richtig getragen worden sei. (APA)

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