Marmeladenhersteller Darbo steigerte Umsatz 2019 auf 143 Millionen Euro

Das Familienunternehmen verzeichnete ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Inland ist Darbo bei Konfitüre und Honig weiterhin Marktführer.

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Stans – Der Tiroler Marmeladenhersteller Darbo mit Sitz in Stans im Unterinntal hat 2019 einen Umsatz von 143 Millionen Euro erzielt. Damit verzeichnete das Familienunternehmen ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr (2018: 140,3 Milionen Euro). Die Exportquote blieb stabil bei 52,5 Prozent (2018: 52,8 Prozent). Im Inland habe Darbo seine Marktführerschaft bei Konfitüre mit 59,6 Prozent und bei Honig mit 30,8 Prozent verteidigt, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Vorstandsvorsitzender Martin Darbo: " Wir sind heuer in dieses außergewöhnlich fordernde Jahr 2020 mit stabiler Grundlage gestartet, das hat uns durchaus geholfen."
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Im Inland erreichte der Marmeladenhersteller ein Wachstum von 2,7 Prozent. Im wichtigsten Exportland Deutschland gab es 2019 leichte Zuwächse, der Marktanteil lag bei fünf Prozent. Während es in den Niederlanden, Italien und den USA ebenfalls Zuwächse gab, entwickelten sich China und Russland bereits im vergangenen Jahr rückläufig.

Auswirkungen der Coronakrise auf Darbo zeigen sich vor allem in einer Verschiebung der Umsätze innerhalb der Sortimente, hieß es. Während das Geschäft mit Honig und Marmelade für die Gastronomie im In- und Ausland heuer schwächer laufe, liege das Geschäft im Lebensmitteleinzelhandel etwas über dem Vorjahr. Ebenso leicht im Plus liege die Belieferung von Joghurtherstellern mit sogenannter Fruchtzubereitung. Insgesamt entwickle man sich aber stabil, so Martin Darbo.

Eine genaue Planung ist heuer verständlicherweise schwieriger als sonst. Prognosen auf das Gesamtjahr lassen sich heute noch nicht treffen, auch weil noch ein gesamtes Geschäftsquartal aussteht.
Vorstandsvorsitzender Martin Darbo

Das Unternehmen beschäftigte laut eigenen Angaben insgesamt 385 Mitarbeiter - 2018 waren es 378. Von Tirol aus werden Handelsketten, Hotels, Großbäckereien, Molkereien, Kreuzfahrt- und Fluglinien in 60 Ländern beliefert. (APA)


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