Abgeordneter küsste nackte Brüste vor laufender Kamera: Skandal in Argentinien

Bei einer virtuellen Parlamentssitzung unterlief einem Abgeordneten in Argentinien ein Faux-pas, der die Welt erheitert. Er küsste die nackten Brüste seiner Frau vor laufenden Kameras. Offenbar dachte er, die Kamera wäre offline gewesen. Der Mann trat mittlerweile zurück.

Dem Abgeordneten (hier links unten) war nicht bewusst, dass er zu sehen war.
© Screenshot/Euronews

Buenos Aires – Einem argentinischen Abgeordneten sind die Tücken der Videotelefonie zum Verhängnis geworden: Bei einer virtuellen Sitzung der Abgeordnetenkammer zog der Parlamentarier Juan Emilio Ameri seine Frau auf seinen Schoss, entblößte ihren Busen und gab ihr einen Kuss auf die Brust - alles bei laufender Kamera. In der Nacht zum Freitag (Ortszeit) trat der Abgeordnete aus der Provinz Salta im Nordwesten des Landes zurück, wie die Zeitung "La Nación" berichtete.

"Es war nie meine Absicht, mich respektlos gegenüber dem Hohen Haus, meinen Abgeordneten-Kollegen und dem Volk von Salta zu zeigen", sagte der Parlamentarier der Regierungspartei Frente de Todos. Zu der Situation sei es gekommen, weil seine Partnerin ihm ihre neuen Brustimplantate zeigen wollte. Er sei in diesem Moment davon ausgegangen, dass die Internetverbindung unterbrochen und er nicht zu sehen sei.

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Wegen der Corona-Pandemie werden auf der ganzen Welt zahlreiche Sitzungen und Konferenzen per Videotelefonie geführt. Dabei kommt es immer wieder zu peinlichen Situationen, wenn Teilnehmer vergessen, dass die Kamera läuft. (APA, dpa)


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