„Schwerer Schlag für Tirol“: Platter erschüttert über deutsche Reisewarnung

Deutschland stuft Tirol ebenfalls als Risikogebiet ein und warnt vor Reisen. LH Platter spricht 
von einem herben Dämpfer für Wirtschaftsstandort. Und: „Wir müssen Ernst der Lage erkennen.“

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Werner Rauch • 26.09.2020 19:15
Selbst herbeigeführt. Herr LH
Heinzl Wolfgang • 26.09.2020 15:26
Da gibt es eine ganz eine Zahl! Und die ist die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 EW im Wochenschnitt. Die ist in Tirol halt über 50 gegangen. Was ist zu tun? Die Neuinfektionen deutlich unter 50 drücken, dann ist die Reiswarnung auch wieder weg! Da kann Herr Platter höchstens resigniert und schockiert über seine eigene Arbeit sein, aber doch nicht über die Reisewarnung
Hanspeter Mayr • 27.09.2020 07:47
50 pro 100000 ist viel zu gering! Da werden bald alle drüber sein und das Ganze hat sich eh erledigt
Hanspeter Mayr • 27.09.2020 07:52
Außer man testet weniger, dann hat man auch weniger Positive
Gregor Kofler • 28.09.2020 09:03
Es braucht eine Europäische Lsg, d.h. jeder verwendet die selbe Metrik. Wie die dann aussehen soll, können ja die Experten sagen.
Herbert Egger • 26.09.2020 14:44
Wenn ein Landeshauptmann wie der Hr. Platter ziemlich resignierend wirkt, dann sollte er sich die Frage stellen bin ich für das fleißige Tiroler Volk noch der Richtige? Wir brauchen jetzt erst recht einen starken Mann an der Spitze unseres Landes und keinen der den Wintertourismus jetzt schon schlecht redet. Sicher wird dieser Winter für unser Land speziell werden, aber gleich aufgeben, von Schock und Existenzbedrohung im Interview zu sprechen, geht gar nicht. Lieber Hr. Landeshauptmann sie möchte ich nicht als Trainer in einer Mannschaft haben. Anstatt motivieren, sprechen sie von Tiefschlag, Schock und von Existenzbedrohung. Auch wenn sich mal in dieser Saison kein sattes Plus im Tourismus ausgeht, so hoffen wir doch, das dieser stattfinden kann. Also in diesem Sinne, gemeinsam schaffen wir das.
Wolfgang Meister • 26.09.2020 13:49
Da war und ist doch was oder nicht? Waren wir nicht ganz fleißig beim aussprechen von Reisewarnungen? Die "Aktionen" in und um Ischgl haben anscheindend doch größere Auswirkungen als gedacht oder nicht? Anders kann ich mir diese Reisewarnunen an uns nicht erklären, da wir von den Zahlen gegenüber anderen Ländern "noch nicht so schlecht" dastehen oder nicht?
Florian Zechel • 26.09.2020 15:15
Gratulation, anscheinend diplomatischer ausgedrückt, ich wurde ganz schnell zensuriert
Josef Leitner • 27.09.2020 02:05
Bei der Einführung der Coronaampel hat Landeshauptmann Platter moniert, das man den Infektionsstand differenzierter angeben muss und nicht gleich einen ganzen Bezirk auf die nächste Stufe markieren sollte. Dann haben die westlichen Bundesländer auf Wunsch von BK Kurz (ist ja Wienwahl)wegen der Gefahrenlage gleich in ganz Westösterreich die Sperrstunde auf 22 Uhr herabgesetzt. Undifferenziert und scheinbar ein Signal für verschiedene Länder das es in Tirol wieder unsicherer wird. Das ist auch in Haupttourismusmärkten nich unbemerkt geblieben, Jetzt bekommen wir die Rechnung präsentiert und wundern uns.
Wolfgang Meister • 28.09.2020 14:51
Zechel@ Bist da nicht allein. Mit dem "Diplomatischen" tu ich mir bei "manchen Themen" auch sehr schwer.
Stefan Lackner • 26.09.2020 10:48
Danke an all jene Vollidioten, die außer Saufen und Feiern nichts im Kopf haben. Und an jene Gastronomen, denen egal ist, was im Lokal abläuft bzw. privaten Gastgebern, deren IQ sich unter dem Alkoholgehalt eines Bieres befindet. Tolle Tiroler, dem Land die Treue!
Hanspeter Mayr • 26.09.2020 12:50
Das Leben ist so einfach, wenn man einen Sündenbock hat
Klaus Schenk • 26.09.2020 10:21
Wie überraschend :)), unser LH, der schon längst wegen Unfähigkeit abgetreten werden sollte, ist erschüttert, ja klar, haben keine Fehler gemacht, haben andere Staaten vernadert, damit die Leute im Land bleiben, auch wenn sie nicht wollen. Was hat unser LH bisher geschafft? das Land diffamierte mit peinlichen Auftritten, wie gestern, der Nichtaufklärung der Fehler in Ischgl. Er hat es nicht geschafft für die Tiroler Bevölkerung Mehrwert zu schaffen, wir haben die zweit niedrigsten Löhne und die höchsten Wohnungspreise österreichweit und auch international in beiden Bereichen dort wo wir nicht seien sollten. Diese Landesregierung stellt die vom Finanzminister vergessenen Nullen, unfähig, nicht kritik- und lernfähig, einfach nur zum vergessen.
Rolf Sauren • 26.09.2020 09:20
Der Landeshauptmann und der Bundeskanzler haben mit diesen sinnlosen Reisewarnungen angefangen und wundern sich nun über den Bumerang-Effekt. Die globale Reisewarnung für Kroatien war völlig überzogen und ist bis jetzt nicht korrigiert, obwohl z.Bsp. in Istrien auch unzählige Arbeitsplätze davon abhängen.
Klaus Duschek • 28.09.2020 09:35
... da gab's doch in der Weltliteratur einen passenden Beitrag .... Die (Lügen-)Geister, die ich rief, die werd' ich nicht mehr los.... (frei nach Goethes Zauberlehrling - er möge mir die Paraphrasierung verzeihen)! Es wäre dringend zu hoffen, dass uns ein ZauberMEISTER von diesen vollständig talentbefreiten, inkompetenten Lehrlingen befreit. Ein Land (und das kann außer Schweden quer durch Europa gleich angewandt werden) ohne Not auf Basis von Lügen und Übertreibungen in den Abgrund zu führen und dann "erschüttert" zu sein, wenn andere mit uns so "böse" sind - es ist wirklich traurig, welch unqualifiziertes Personal derzeit am Ruder ist! Und das in einem Land, in dem man für einfachste gewerbliche Tätigkeiten einen Befähigungsnachweis braucht - wirklich ein Armutszeugnis.
Markus Rieglhofer • 26.09.2020 08:16
Dazu kommt noch, dass gerade Platter ja gefordert hat, ganz Kroatien mit einer Reisewarnung zu versehen, obwohl auch dort nur wenige Regionen hohe Zahlen aufwiesen und plötzlich, selbst betroffen, erschüttert ist, obwohl man eh nur die Reion Tirol unter eine Reisewarnung gestellt hat. Dass er nun auch noch anstatt die von der BR getroffenen Massnahmen abzuwarten, praktisch alle Gastronomiebetriebe und Einheimischen in Geiselhaft nimmt und um 22 Uhr die Kunden aus den Lokalen wirft und damit zum privaten Weiterfeiern animiert, den wirtschaftlichen Schaden massiv erhöht, passt ins Bild eines panikgetriebenen Verwalters. Innovativer Umgang mit dem Virus, wie z.B. Antigen Tests, um sichere Veranstaltungen, Clubs oder Gastro zu ermöglichen, scheint jenseits der geistigen Möglichkeiten dieser Landesregierung zu liegen.
Alfred Strasser • 26.09.2020 09:25
Tests sind OK wenn die Kosten die Verursacher, Gast und Wirt, selbst zahlen. Ich habe keine Lust mit meinen Steuergeldern die nächtlichen Gelagen mitzufinanzieren.
Michaela Lechner • 26.09.2020 07:54
Zuerst will der Herr Plattner geradezu mehr und strengere Maßnahmen, begrüßt die gelbe bzw orange Ampelfarbe und jetzt ist er entsetzt über die Reisewarnungen??? Wir testen als gebe es kein finanzielles Morgen und haben durch die vielen Testungen immer wieder mit falsch positiven Ergebnissen zu kämpfen. In Tirol wird mehr als doppelt soviel wie zb in Kärnten getestet, klar dass man da automatisch mehr "Fälle" hat. Die Logik auch gesunde Menschen zu testen erschließt sich mir nicht. Auch medizinische Experten raten vom Testen Gesunder Menschen ab.... aber besser auf die Politik hören, die sind ja Experten für alles....
Gregor Kofler • 26.09.2020 07:34
Die Regierung versucht einen Virus auszurotten, der nicht zu stoppen. Das wäre als ob man einen grippalen Infekt oder Influenza ausrotten möchte. Versteh nicht warum man die betroffene Altersgruppe besser schützt - Altersheim. Nebenbei schafft die Corona Ampel ab, die hilft keinem, außer den Nachbarländer um ein Risikobereitschaft auszurufen. Dauert nicht mehr lange und wir streiten ums Essen weil kein Geld mehr da ist.
Gregor Kofler • 26.09.2020 07:36
Statt Risikobereitschaft meinte ich Risikogebiet.
Alfred Strasser • 26.09.2020 09:20
Wenn ich sie richtig verstehe die ältere Bevölkerung in Altersheime unter Quarantäne stellen damit das Partyvölkchen seine Sauf- und sonstige Gelage feiern kann. Reichlich abartig!!
Michaela Lechner • 26.09.2020 15:00
Denke nicht, dass Herr Kofler damit meint alle alten Menschen einzusperren. Mit Schutz meint er eher, bei Besuchern auf Abstand zu achten, die Angestellten regelmäßig zu testen, nur kontrollierte Menschen zur Therapie und Betreuung zuzulassen. Weiteres haben Menschen mit bekannten Risiken schon auch Selbstverantwortung. Wenn ich Voreerankungen habe, dann gehe ich nicht extra unter Leute und fahre zb nicht mit den Öffis oder besuche feiern. Was mir auch abgeht bei diesen ganzen Statistiken ist die Tatsache, dass nur von Positiven gesprochen wird, aber man nicht erfährt wer wirklich krank ist. Das macht ein sehr verzehrtes Bild.
Gregor Kofler • 28.09.2020 06:14
Bzgl. den Altersheimen, ja ich meinte es so wie Frau Lechner es formuliert hat.
Hanspeter Mayr • 26.09.2020 07:30
Überforderte Politiker die von hysterischen Medien vor sich hergetrieben werden, und Entscheidungen treffen die einem nur mehr den Kopf schütteln lassen. Mir wird angst und bange, wenn ich an den Winter denke.
Martha Satzinger • 26.09.2020 08:20
Nicht hysterischen Medien, sondern geldgierigen und in deren Sinne panikverbreitenden Medien Wie heißt‘s so schön: Bad News are good News.
Stefan Lackner • 26.09.2020 11:45
Angst und Bange wird mir auch, wenn ich an das Verhalten vieler Tiroler denke.
Lukas Klotz • 26.09.2020 06:32
Hört doch einfach mit der sinnlosen Testerei auf. Mir kommt inzwischen vor, dass wir uns nicht mehr vor der Gefahr an einer gefährlichen Krankheit sterben zu müssen schützen. Nicht einmal davor überhaupt krank zu werden und nicht einmal dich mit einem Virus anzustecken. Wir schützen uns nur noch vor einem positiven Testergebnis. Und dafür lassen wir unsere Wirtschaft und unser komplettes gesellschaftliches Leben vor die Hunde gehen. Die Schweden sind auch noch nicht ausgestorben.
Michaela Lechner • 26.09.2020 15:54
Ich wünsche mir wirklich sehr etwas mehr schwedische Gelassenhei.

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