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Bali: Vom Massentourismus zur großen Leere

Als „Insel der Götter“ ist Bali bei Surfern, Badegästen und Yogis aus aller Welt bekannt. Wegen Corona liegt die Reisebranche seit Monaten am Boden. Für die vom Massentourismus gebeutelte Insel ist das ein Segen, für die Bevölkerung nicht. Nun hat ein Umdenken eingesetzt.

Auf dem Kuta Beach tummeln sich sonst die Sonnenanbeter.
© AFP/Tumbelaka

Kuta Beach – Kuta Beach ist kaum wiederzuerkennen. Wo sich auf Bali sonst Sonnenanbeter aus aller Welt tummeln, Masseusen ihre Dienste anbieten und Bauchladenverkäufer eiskaltes Bintang-Bier anpreisen, herrscht seit März Flaute. Auch die berühmten Sonnenuntergänge über dem Indischen Ozean finden ohne Publikum statt.

Keine Ausflugsfahrten zu den Reisterrassen von Tegallalang, kein „Tempel-Hopping“ zu den Anlagen von Tanah Lot, Uluwatu und Besakih, keine Yoga-Retreats in Ubud – die für die indonesische Insel so wichtige Tourismusbranche liegt wegen des Corona-Virus am Boden.

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