Oberstdorf startet Ticket-Vorverkauf für die Vierschanzentournee

Für das Auftaktspringen der Tournee liegen vorerst 2500 Tickets auf. Der ÖSV will Mitte Oktober entscheiden, ob und wie viele Zuschauer in Innsbruck und Bischofshofen dabei sein können bzw. dürfen.

In der Vorsaison eroberte Dawid Kubacki die goldene Adler-Trophäe.
© GEORG HOCHMUTH

Oberstdorf – Der Kartenvorverkauf für die Vierschanzentournee der Skispringer beginnt. Aufgrund der Corona-Pandemie sind nur wenige Fans zugelassen, ab 1. Oktober ist zunächst nur ein limitiertes Kontingent von 2500 Tickets für der Auftaktbewerb am 29. Dezember in Oberstdorf unter www.arena-ticket-allgaeu.de erhältlich. Noch keinen Vorverkauf gibt es für Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen.

"Wir haben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ski-Verband, den lokalen Gesundheitsbehörden und unserem Ressort Medizin ein tragfähiges Corona-Konzept entwickelt, das zum jetzigen Zeitpunkt eine Zuschauerzahl von 2500 für unser Auftaktspringen ermöglicht", wird Peter Kruijer, Vorsitzender des Skiclubs und Präsident des Organisationskomitees in Oberstdorf, in einer Aussendung zitiert.

An den anderen Tourneeorten werde angepasst an die Corona-Situation an den Veranstaltungskonzepten gearbeitet. Für das Neujahrsskispringen in Garmisch-Partenkirchen will man auf ein kurzfristigen Ticketverkauf setzen. Der ÖSV will frühestens Mitte Oktober entscheiden, ob und in welchem Umfang Tickets verfügbar sein werden. "Das ist für uns kein Problem, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die Besucher in Innsbruck und Bischofshofen eher kurzfristig planen", sagte Alfons Schranz vom OK des Bergiselspringens in Innsbruck.

"Oberste Priorität hat die erfolgreiche Austragung der Tournee als Highlight des Wintersports, das ist eine absolute Herausforderung", stellte Tourneepräsident Johann Pichler aus Bischofshofen klar. Strak reduziert werde der Tournee-Tross von normalerweise 7000 akkreditierte Personen auf maximal 1500. Die Einschränkungen würden alle Bereiche betreffen - Teams, Funktionäre, freiwilligen Helfer, Medien und TV-Anstalten. (APA)


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