Österreich winken erstmals seit 2009/10 vier Gruppenplätze im Europacup

Meister Salzburg, Rapid und der WAC haben ihr Ticket für den Europacup-Herbst fix in der Tasche. Auch der LASK darf sich im Play-off-Finale gegen Sporting Lissabon berechtigte Hoffnungen machen.

Innsbruck – Erstmals seit der Saison 2009/10 hat Österreich eine realistische Chance auf vier Vertreter in den Europacup-Gruppenphasen. Waren Salzburg, Rapid, Sturm Graz und die Austria damals aber "nur" in der Europa League vertreten, hat Salzburg vor dem Rückspiel gegen Maccabi Tel Aviv am Mittwoch (21.00 Uhr/live Sky) diesmal die Champions League vor Augen.

⚽ Rot-weiß-rote Europacup-Starter seit 2009/10

  • 2019/20: 3 (Salzburg/CL, LASK, WAC)
  • 2018/19: 2 (Salzburg, Rapid)
  • 2017/18: 2 (Salzburg, Austria)
  • 2016/17: 3 (Salzburg, Austria, Rapid)
  • 2015/16: 1 (Austria)
  • 2014/15: 1 (Salzburg)
  • 2013/14: 3 (Austria/CL, Salzburg, Rapid)
  • 2012/13: 1 (Rapid)
  • 2011/12: 3 (Salzburg, Austria, Sturm Graz)
  • 2010/11: 2 (Salzburg, Rapid)
  • 2009/10: 4 (Salzburg, Rapid, Sturm Graz, Austria)

Nach dem 2:1-Auswärtssieg in der Vorwoche gehen die "Bullen" gegen die zusätzlich durch Corona geschwächten Israeli als klarer Favorit ins Rennen. Ihren EL-Gruppenplatz haben Andreas Ulmer und Co. aber ebenso fix wie der WAC und Rapid. Einziges Fragezeichen ist der LASK. Allerdings dürfen sich auch die formstarken Linzer vor dem einzigen und entscheidenden Spiel bei Sporting Lissabon am Donnerstag (21.00 Uhr/live Puls4) berechtigte Hoffnungen auf ein Gruppenticket machen.

Die in Bezug auf die Zahl der Gruppenphasenteilnehmer herausragende Saison 2009/10 war zugleich auch in Sachen Punkteausbeute mit 9,375 Zählern die zweitbeste der Verbandshistorie. Nur 2017/18, als Salzburg bis ins EL-Halbfinale vorstieß, wies Rot-Weiß-Rot mit 9,75 Punkten ein noch dickeres Konto auf. In beiden genannten Saisonen war Österreich schon in der Quali mit vier Teams vertreten, musste die erspielten Punkte damit auch nur durch vier teilen, um den Länderkoeffizienten zu berechnen. 2020/21 sind es mit den bereits ausgeschiedenen Hartbergern aber fünf Vertreter. (APA)

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