UNO-Sicherheitsrat fordert Ende der Kämpfe in Berg-Karabach

Der Konflikt in Berg-Karabach war nach ungewöhnlich heftigen Kämpfen zwischen den verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan eskaliert. Beide Länder haben sich den Krieg erklärt.

Ein armenischer Soldat inmitten der Kampfhandlungen.
© Handout / Armenian Defence Ministry / AFP

Stepanakert/New York – Der UNO-Sicherheitsrat fordert ein sofortiges Ende der Kämpfe in der Unruheregion Berg-Karabach im Südkaukasus. Die 15 Mitglieder unterstützten UNO-Generalsekretär António Guterres bei seiner Forderung nach einer Waffenruhe, Deeskalation der Spannungen und sofortiger Wiederaufnahme von Verhandlungen, sagte der UNO-Botschafter des Nigers, Abdou Abarry, am Dienstag (Ortszeit) in New York.

Zuvor hatte Guterres bereits mehrfach ein sofortiges Ende der Kämpfe in Berg-Karabach gefordert – auch per Video-Telefonschaltung mit jeweils dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev und dem armenischen Regierungschef Nikol Paschinjan. Guterres forderte die sofortige Wiederaufnahme von Verhandlungen und die Wiederentsendung von OSZE-Beobachtern in die Region.

Der Konflikt in Berg-Karabach war nach ungewöhnlich heftigen Kämpfen zwischen den verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan eskaliert. Die von Armenien kontrollierte Region mit geschätzten 145.000 Einwohnern gehört völkerrechtlich zum islamisch geprägten Aserbaidschan. Es handelt sich um die schwerste Eskalation seit Jahrzehnten. (APA/dpa)


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