Hamilton ruderte nach Kritik in Sotschi zurück: "Bin auch nur ein Mensch"

Die wohl überzogene Reaktion auf die Zeitstrafe und den verpassten Rekordsieg beim Grand Prix in Russland sei der Leidenschaft für seinen Beruf geschuldet, schrieb Weltmeister Hamilton auf Instagram.

Das erhitzte Gemüt von Weltmeister Hamilton nach dem Sotschi-Rennen hat sich mittlerweile wieder abgekühlt.
© AFP, Instagram/Lewis Hamilton

London – Lewis Hamilton ist nach seiner heftigen Kritik an den Renn-Stewarts beim Grand Prix von Russland etwas zurückgerudert. Er sei auch nur ein Mensch und werde nicht aufhören zu lernen, schrieb der Formel-1-Weltmeister auf Instagram, ohne sich dabei direkt auf die Ereignisse von Sotschi zu beziehen.

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"Vermutlich bin auch ich angesichts von Problemen nicht fehlerlos", schrieb Hamilton in seiner etwas verschleierten Entschuldigung. Der Brite hatte am Sonntag wegen Probestarts vor dem Rennen an falscher Stelle zwei Zeitstrafen aufgebrummt bekommen und deshalb trotz Pole als Dritter den 91. GP-Sieg verpasst, der ihn auf eine Stufe mit Michael Schumacher gebracht hätte. Danach war der sechsfache Champion mit den Entscheidern hart ins Gericht gegangen, hatte sich umgekehrt aber ebenfalls viel Kritik anhören müssen.

"Nicht immer reagiert man wie erwartet, wenn die Anspannung hoch ist", schrieb Hamilton nun. "Aber ich bin am Ende auch nur ein Mensch und ich betreibe das, was ich tue, mit großer Leidenschaft", erklärte der Mercedes-Pilot weiters. "Ich lerne und wachse jeden Tag und nehme meine Lektionen. Danke an alle, die mich weiterhin unterstützen und mit mir kämpfen." (APA)

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