Fixkostenzuschuss: Bisher wurden rund 174 Millionen Euro ausbezahlt

Der Rahmen für den Fixkostenzuschuss beträgt acht Milliarden Euro, viele Firmen warten aber noch auf ihre Antragsstellung.

Das Finanzministerium liegt immer noch im Streit mit der EU-Kommission über eine Verlängerung des Fixkostenzuschusses. (Im Bild: Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und der Vertreter der EU-Kommission bei seinem Besuch in Wien.)
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Wien – In der heutigen Monatsbilanz des Finanzministeriums werden auch die Kosten für Covid-19-Hilfen aufgeschlüsselt. Demnach wurden für den umstrittenen Fixkostenzuschuss bisher 174 Millionen Euro ausgegeben. Der Rahmen dafür beträgt acht Milliarden Euro, viele Firmen warten aber noch auf ihre Antragsstellung.

Zugleich liegt das Finanzministerium im Streit mit der EU-Kommission über eine Verlängerung der Maßnahme. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) kämpft weiter um eine rasche Genehmigung.

Für die Unternehmen sind unsere Hilfsmaßnahmen eine lebensnotwendige Unterstützung und daher ist das Geld der Steuerzahler hier gut investiert.
Finanzminister Gernot Blümel

Abgesehen davon wurden bis zum 15. September 6,4 Milliarden Euro an Herabsetzungen und Stundungen bei Steuerzahlungen gewährt, 6,7 Milliarden Euro an Garantien vergeben sowie rund 540 Millionen Euro im Rahmen des Härtefallfonds ausgezahlt.

Die gesamten Auszahlungen aus dem Covid-Krisenbewältigungsfonds beliefen sich bis zum 15. September auf rund 2,3 Milliarden Euro, teilte das Ministerium mit. Die Mehrauszahlungen für Kurzarbeit und Arbeitslosengeld beliefen sich von Jänner bis August auf 5,5 Milliarden Euro. (APA)

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