„Maulkorb" für Gesellschafter: Wieder Aufregung um Swarovski

Der Streit um die geplante Strukturreform bei Swarovski ist um eine Facette reicher: Nun sorgt eine neue Kommunikationsrichtlinie für Zündstoff unter den Gesellschaftern.

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Markus Meixner • 03.10.2020 03:20
Der Gurgiser lebt in den 80er Jahre. Deswegen ist er auch nicht im Landtag und kann Gottseidank nur sinnlose Leserbriefe schreiben.
Fritz Gurgiser • 03.10.2020 11:55
Wenn Sie wüßten, wie froh ich darüber bin, würden Sie sich wundern. Sonst müsste ich mich genau mit den Sachen im Landtag herumschlagen, die seit 20, 30 Jahren geklärt sind. So aber sind wir und ich am Ist-Stand. Oder meinen Sie, es ist wichtig, aus Steuergeldern Studien zu finanzieren, die sich zum x-ten Mal mit dem Umwegtransit oder dem Dieselprivileg befassen, wie es im Oktober-Landtag gar einstimmig „beschlossen" werden soll, obwohl alles im Amt der Tiroler Landesregierung verstaubt? Ich bin heute und in Zukunft milde mit Ihnen, denn Sie versuchen immer, mir etwas zu unterstellen, was derart närrische ist, dass es nicht einmal in die Höttinger Nudl Aufnahme findet. Schönen Sonntag, Fritz Gurgiser
Fritz Gurgiser • 03.10.2020 12:47
Was ich noch vergessen habe, Herr Meixner: Der Tiroler Landtag hat durch das Fehlen des zu 100 % unabhängigen Bürgerklubs deutlich an Qualität verloren. Aber er ist ja nur „ruhend" gestellt und macht sozusagen eine Pause, vielleicht tröstet sie das in Ihrem Gram. LG Fritz & Thomas mit allen anderen Damen und Herren des Bürgerklub Tirol, vorl rührend gestellt :-)
Fritz Gurgiser • 01.10.2020 20:01
Wir kennen das, Herr Zechel, seit dem EG-Beitritt, denn das, was seit 1993 (Inkrafttreten des Binnenmarktes mit ständiger Erweiterung von untauglich Staaten) nicht gelungen ist, ist die Harmonisierung von Steuern, Abgaben, Löhnen, Sozialem etc. auf hohem Niveau. Dazu gekommen der noch brutalere globale Markt - beides ohne FAIREN WETTBEWERB. Es „regieren" Dumping, Landraub, Ressourcenraub mit all den Folgen. Erinnern Sie sich an viele Vorzeigebetriebe zurück - Geiger, Elektra Bregenz, Silz TEXTIL etc.. Und die Politik? Ist den gnadenlosen Räubern und Plünderern auf den Leim gegangen und geht es immer noch. Weil sie selbst ja nicht betroffen sind - von unfairen Wettbewerb, von Arbeitsplatz- und Existenzverlust... Nicht einmal jetzt gibt es den Mut, an die Ursachen zu gehen, sondern nur krampfhaft Symptome zu bekämpfen und die Schuld in der „EU" oder sonst wo zu suchen. Der hochsubventionierte Straßengüterverkehr samt Auslagerung von Fahrzeugen und Fahrern aus Steuer- und Abgaben schonenden Gründen ist das, was wir täglich sehen und von der Politik auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene immer noch weit mehr geschützt wird als Anrainerschaft und Regionalwirtschaft. Wissentlich, bewusst und vorsätzlich. LG Fritz Gurgiser
Florian Zechel • 01.10.2020 15:34
man kennt das aus Weißrussland, Türkei, aber auch aus Ungarn. Es werden Maschinen eilig und still abgebaut, alte Hallen werden leergräumt, jahrelang wurde nichts saniert. Es ist ja nicht so, dass Corona wie die Pest im Mittelalter gar alles stoppen würde, schon die Finanzkrise hat Schwächen aufgezeigt, dass einfach nicht mehr investiert wurde. Zu schnell hat man sich beim Aufschwung auf die reinigende Wirkung des up and downs verlassen, dass eh ewiges Wachstum in Stein gemeißelt wäre, auch wenn nicht mehr so in den Standort investiert wird. Schon vor über 10 Jahren wurden Stiftungen geleert, Hilfen in Anspruch genommen, welche nie ein Kleinunternehmen erreichten, weil das Druckmittel es wären ja auf einen Schlag gleich Tausende Mitarbeiter betroffen, zieht bei der Landespolitik ja besser als viele kleine Unternehmen. Es ist ja nicht so, dass die Maschinen verschrottet werden, sondern in Asien, wiederaufgebaut werden - so will man die neue Qualitätsschiene aufbauen? Der Firmensitz in der Schweiz am Zürisee - weils bei uns soo teuer ist?

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