Salzburg gegen Bayern, Atletico und Lok Moskau, Lewandowski Spieler des Jahres

Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg bekommt es in der Champions League mit Bayern München, Atletico Madrid und Lok Moskau zu tun. Der polnische Stürmer Robert Lewandowski ist Europas Fußballer des Jahres.

Am Donnerstag fand in Genf die CL-Auslosung statt.
© HAROLD CUNNINGHAM

Genf – Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg bekommt es bei der zweiten Teilnahme in der Champions League mit Titelverteidiger Bayern München von David Alaba, dem spanischen Vertreter Atletico Madrid und Lok Moskau zu tun. Das hat die am Donnerstagabend in Genf vorgenommene Auslosung ergeben. Als "Glücksengerl" fungierten Ex-Chelsea-Stürmer Didier Drogba und der ehemalige französische Teamspieler Florent Malouda.

Die Gruppenphase der "Königsklasse" startet am 20. und 21. Oktober. Die Salzburger wurden aus Topf drei gezogen.

Schon in der Vorsaison war Salzburg bei seiner Königsklassen-Premiere gegen den Titelverteidiger, zum damaligen Zeitpunkt Liverpool, gelost worden. Alle drei Gegner in der aktuellen CL-Saison sind für die "Bullen" fußballerisches Neuland.

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Lewandowski zu Europas Fußballer des Jahres gewählt

Der polnische Stürmer Robert Lewandowski ist zum besten Fußballer Europas gewählt worden. Der Triple-Gewinner vom FC Bayern München wurde am Donnerstag in Genf geehrt, er setzte sich gegen seinen Teamkollegen Manuel Neuer und den Belgier Kevin De Bruyne von Manchester City durch.

Der 32-Jährige wurde Torschützenkönig in der deutschen Bundesliga (34 Tore), Champions League (14) und im DFB-Pokal (6), dazu kamen die Bayern-Triumphe in allen drei Wettbewerben sowie die beiden Supercup-Siege in dieser Saison. Fehlt nur noch die mögliche Wahl zum Weltfußballer des Jahres.

"Ich bin total stolz auf die gesamte Mannschaft, auf das, was wir erreicht haben", sagte Lewandowski, der schon bei seiner Wahl zum besten Stürmer der vergangenen Spielzeit locker und gelöst wirkte. Neben ihm saßen Manuel Neuer und Joshua Kimmich, die die individuellen Auszeichnungen für die Positionen Tor und Abwehr abräumten. Dabei setzte sich Kimmich gegen David Alaba durch, der so wie Bayern-Clubkollege Alphonso Davies in der engeren Auswahl gestanden war.

Die Dominanz des FC Bayern spiegelte sich in dem Genfer TV-Studio einmal mehr wider. Hansi Flick wurde als Trainer des Jahres geehrt. "Das ist eine große Ehre, aber ohne mein Team herum hätte ich das nie geschafft", sagte der 55-Jährige. "Das war ein absolut verrücktes Jahr. Wir haben es von Anfang an richtig gut gemacht."

Zu besten Spielerin Europas wurde die kürzlich von Wolfsburg zu Chelsea gewechselte Dänin Pernille Harder gewählt. Bei den Männern bekam De Bruyne den Trostpreis für den besten Mittelfeldspieler, hier standen auch Bayerns Thomas Müller und der Ex-Münchner Thiago zur Auswahl. (APA/dpa, TT.com)

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