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Wir säen, was wir ernten

Das Völser Familienunternehmen Schwarzenberger Samen & Gartenbedarf feiert heuer sein 90-jähriges Bestehen – und damit gleichermaßen eine ganz besondere Erfolgsgeschichte, die Tradition und Innovation in sich vereint.

Das Zentrum für Samen und Gartenbedarf: Am Standort Völs entwickelte sich über die Jahrzehnte nicht nur das Handelsgeschäft, sondern auch ein Kompetenzzentrum für alle Belange rund um Rasen, Wiesen und Spezialbegrünungen.
© Florian Scherl www.florianscherl

Tradition schätzt das Vergangene und baut darauf auf, doch zukunftsfähig ist sie nur, wenn sie nicht im Gestern verhaftet bleibt, sondern sich dem Morgen zuwendet, mit der Zeit und ihren sich wandelnden Ansprüchen geht, ohne sich selbst und die eigenen Wurzeln dabei zu verlieren. So entstehen eindrucksvolle und begeisternde Geschichten, wie etwa jene des Unternehmens Schwarzenberger Samen & Gartenbedarf.

Westösterreichs einziger Mischungshersteller

90 Jahre sind vergangen, seit Johann Schwarzenberger die Firma gründete, und in diesen neun Jahrzehnten veränderte sich nicht nur die Welt im Allgemeinen und Tirol im Speziellen, sondern auch der einstige kleine Saatguthändler, der nunmehr zum führenden Fachbetrieb für Rasen, Wiesen und Spezialbegrünungen aufgestiegen ist. Hinter dieser Geschichte stehen vier Generationen, die nicht nur mit enorm viel Tatkraft und Fleiß ans Werk gingen und es immer noch tun, sondern sich auch nie vor Innovationen scheuten.

Zahlreiche Wagnisse begleiteten die Firmengeschichte, Mut und Neugierde trieben sie an, Beständigkeit im Tun und regionale Verbundenheit erdeten sie. Aus dem einstigen reinen Saatguthändler entstand so Westösterreichs einziger Mischungshersteller.

Mit der Zukunft wachsen

Die Entwicklung innovativer Verfahren, eigene patentrechtlich geschützte Maschinen und Mischungen und enge Zusammenarbeit sowohl mit Wissenschaft und Forschung als auch mit Pflanzenzüchtern und Anwendern ließen nicht nur das Produktportfolio, das heute 120 Mischungen umfasst, gedeihen, sondern auch das umfassende Know-how, das Samen Schwarzenberger auszeichnet. Diese Expertise kommt nicht nur professionellen Anwendern aus Landwirtschaft und Bau zugute, sondern auch allen privaten Kunden und findet die optimale Lösung – vom kleinen privaten Garten bis zur größten Nutzfläche.

Die ständige Weiterentwicklung sowohl im Service als auch im Angebot, etwa mit den Mischungen mit regionalem Saatgut, steht ganz im Zeichen eines nachhaltigen und qualitätsbewussten Wachstums. „Die Zukunft wird aufgrund des Klimawandels und der damit einhergehenden veränderten Anforderungen in der Landwirtschaft bestimmt herausfordernd“, betont Markus Schwarzenberger. „Durch den engen Kontakt mit Pflanzenzüchtern und Forschern sind wir aber stets am Puls der Zeit und können dadurch unseren Kunden neueste Saatgutmischungen und auch Düngemittel anbieten.“

Die dritte und vierte Generation, Erich (links) und Sohn Markus Schwarzenberger (rechts), führen das Unternehmen gemeinsam. Der jüngste Spross der Familie, Fabian, wird, so hofft Markus, eines Tages in seine Fußstapfen treten.
© Hoch3

Aus- und aufgebaut wird aber nicht nur physisch – etwa aktuell mit der neuen vollautomatisierten Abfüllanlage, die einen wesentlichen Schritt in die Zukunft bedeutet –, sondern auch in Sachen Digitalisierung. Der eigene Onlineshop und die Katalog-App stehen privaten Endkunden ebenso wie professionellen Anwendern offen, was insbesondere für die Markterweiterung bedeutend war: „Als kleiner Tiroler Familienbetrieb haben wir nicht nur in Österreich einen ausgezeichneten Ruf als Qualitätslieferant, sondern aufgrund der Digitalisierung auch über die Grenzen hinaus. Unser vorrangiges Bestreben ist und bleibt es aber stets, der kompetente und persönliche Ansprechpartner für die Belange rund um Garten und Landwirtschaft zu sein“, so Erich Schwarzenberger.

Die Firmenchronik

Am 30.08.1930 wurde das Unternehmen als Saatguthandel durch Johann Schwarzenberger gegründet. 30 Jahre später, 1960, konnte er Sohn Erich eine florierende Firma übergeben, und der wusste die Zeichen der Zeit zu nutzen. In diesen Jahren, die von einem enormen Bauboom gekennzeichnet waren, wurde nicht nur stetig zugebaut und Samenmischungen entwickelt, sondern auch die erste patentrechtlich geschützte Mischmaschine.

1985 verstarb der Firmengründer Johann, der älteste seiner Enkel und sein Nachfolger, Otto Schwarzenberger, eineinhalb Jahre später. Der jüngste Spross, Erich Schwarzenberger, musste ans Ruder – und es funktionierte ausgezeichnet, seinen eigenen Zweifeln zum Trotz.

Seit 2011 wirkt Erichs Sohn Markus im Unternehmen mit und gestaltete unter anderem den umfassenden Digitalisierungs-Prozess. Im heurigen Jubiläumsjahr wurde mit der Errichtung der vollautomatisierten Abfüllanlage erneut kräftig in die Zukunft investiert.


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