Tiroler Sirenen heulen heute wieder um Mittagszeit: Was es dazu zu wissen gibt

Am Samstagmittag heulen in Tirol – und ganz Österreich – wieder die Sirenen. In einem Zeitraum von 45 Minuten werden die verschiedenen Signaltöne geprobt, um die Funktionsfähigkeit von 963 Sirenen in Tirol zu überprüfen.

(Symbolfoto)
© APA

Innsbruck – Am Samstag ab 12 Uhr heißt es: Nicht erschrecken! Weder brennt es, noch wird Österreich durch etwas anderes bedroht. Stattdessen erschallen im ganzen Land die Sirenen, um die Funktionsfähigkeit zu beweisen. Einmal jährlich findet der Zivilschutz-Probealarm statt.

„Wenn die Sirene ertönt, ist es gut zu wissen, was sie bedeutet. Beim Probealarm testen wir deshalb nicht nur die Sirenen, wir wollen der Bevölkerung die Bedeutung der Signale sowie die Handlungsempfehlungen in Erinnerung zu rufen“, erklärte Zivil- und Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler (ÖVP) in einer Aussendung.

▶️ In Tirol gibt es 963 Sirenen, in ganz Österreich sind es 8200. Alle werden am Samstagmittag gleichzeitig erschallen – sofern sie funktionieren.

▶️ Ausgelöst wird Zivilschutz-Alarm auf Anforderung einer Katastrophenschutzbehörde – sprich der Gemeinde, der Bezirkshauptmannschaft oder dem Land Tirol – durch die Landeswarnzentrale im Innsbrucker Landhaus. Im heurigen Jahr wurde in Tirol bislang kein Zivilschutz-Alarm ausgelöst.

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▶️ Probeweise ertönen am Samstag zwischen 12 Uhr und 12.45 Uhr die vier Signale „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“.

▶️ Ein dreiminütiger Dauerton bedeutet Warnung und herannahende Gefahr. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgerufen, sich über ORF-Radio und Fernsehen bzw. Internet über die aktuelle Lage zu informieren.

▶️ Bei einem einminütigen auf- und abschwellenden Heulton droht unmittelbar Gefahr. Dann gilt es, schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufzusuchen und über die Medien oder Lautsprecher durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.

▶️ Die Entwarnung erfolgt mit einem einminütigen gleichbleibenden Dauerton.

▶️ Parallel zum Probealarm führt die TIWAG bei ihren Speicherkraftwerken den jährlichen Flutwellen-Probealarm durch.

Eine normale Sirenenprobe äußert sich übrigens durch einen 15 Sekunden langen Dauerton (in Tirol jeden Samstag um ca. 12 Uhr). Ein Feuerwehralarm äußert sich durch 3 x 15 Sekunden Dauerton mit 2 x 7 Sekunden Unterbrechung. Der Alarm kann bei Bedarf wiederholt werden. (TT.com)

© zivilschutzverband.at

Hotline und wichtige Links

Für alle Fragen rund um den Zivilschutz-Probealarm steht am 3. Oktober von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0512/508802255 eine Infohotline zur Verfügung.

Die Zivilschutz- und Feuerwehrsirenensignale zum Anhören

Information des Landes zum Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober

Zivilschutz am Handy

Alle Informationen rund um das Thema Zivilschutz bietet auch die APP „Zivilschutz Tirol“. Dort findet man auch Tipps zur Haushaltsbevorratung. Eine optimale Haushaltsbevorratung sichert die Nahrungs- und Energieversorgung einer Person für 14 Tage. „Mit einer entsprechenden Vorratshaltung ist man auf der sicheren Seite. Nicht nur im Katastrophenfall, sondern auch wenn man krankheitsbedingt das Haus für ein paar Tage nicht verlassen kann“, rät Sicherheitsreferent LHStv Geisler zur Vorsorge.


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