Zivilschutz-Probealarm: In Tirol nur drei Ausfälle, in Steiermark 15

In Tirol gab es bei 963 Sirenen drei Ausfälle. Hier funktionierten also 99,69 Prozent der Sirenen. In der Steiermark gab es bei 15 Sirenen Probleme.

(Symbolfoto)
© Archiv/Einsatzfoto.at

Wien, Innsbruck – Beim jährlichen Zivilschutz-Probealarm sind am Samstag 8221 Sirenen in Österreich auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet worden. 99,61 Prozent (8189 Sirenen) funktionierten einwandfrei, zog das Innenministerium Bilanz. Ausfälle wurden bei 32 Sirenen festgestellt (0,39 Prozent), im Vorjahr hatten 24 Anlagen (0,29 Prozent) nicht funktioniert. In Tirol gab es bei 963 Sirenen drei Ausfälle. Die meisten Ausfälle verzeichnete die Steiermark: Dort gab es bei 15 von 1278 Sirenen Probleme.

Von 12 bis 12.45 Uhr wurden im ganzen Land nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" ausgestrahlt. Der Probealarm dient der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, zudem soll die Bevölkerung mit den Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

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Detailergebnisse der Bundesländer:

◾️ Burgenland: 100 Prozent alle 319 Sirenen funktionierten

◾️ Oberösterreich: 100 Prozent alle 1430 Sirenen funktionierten

◾️ Vorarlberg: 100 Prozent alle 226 Sirenen funktionierten

◾️ Niederösterreich: 99,84 Prozent vier Ausfälle bei 2450 Sirenen

◾️ Steiermark: 98,83 Prozent 15 Ausfälle bei 1278 Sirenen

◾️ Salzburg: 99,80 Prozent ein Ausfall bei 502 Sirenen

◾️ Tirol: 99,69 Prozent drei Ausfälle bei 963 Sirenen

◾️ Wien: 99,44 Prozent ein Ausfall bei 179 Sirenen

◾️ Kärnten: 99,08 Prozent acht Ausfälle bei 874 Sirenen

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Es erfolgte auch wieder eine Testauslösung über das neue App-basierte Bevölkerungswarnsystem "KATWARN Österreich/Austria", das für Smartphones, aber auch als SMS- und E-Mail-Dienst kostenlos zur Verfügung steht. Es kann im Anlassfall gemeinsam mit den Sirenensignalen zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden.

Das Warn- und Alarmsystem wird vom Innenministerium mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben. "Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung", betonte das BMI. Die Signale werden von 8221 Feuerwehrsirenen ausgestrahlt. Die Auslösung erfolgt je nach Gefahrensituation von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Innenministeriums, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen. (APA)


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