Wieder kein Sieg: Deutsche Fußballer spielen 3:3 gegen die Türkei

Italien ließ beim Test in Florenz dem überforderten Außenseiter Moldau beim 6:0 (5:0) keine Chance. Weltmeister Frankreich fertigte die Ukraine in Paris 7:1 (4:0) ab.

Gegen die Türkei führt die DFB-Auswahl drei Mal - und geht nicht als Sieger vom Platz.
© INA FASSBENDER

Köln – Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bleibt im Jahr 2020 ohne Sieg. Nach zwei Remis in der Nations League kam das Team von Bundestrainer Jogi Löw am Mittwochabend vor 300 zugelassenen Zuschauern in Köln gegen die Türkei nicht über ein 3:3 (1:0) hinaus. Kurz für dem Pausenpfiff erzielte Kapitän Julian Draxler (45.+1) nach Vorlage von Kai Havertz die 1:0-Führung. In der 49. Minute glich Ozan Tufan für die Türkei aus. Auswahl-Debütant Florian Neuhaus traf in der 58. Minute zum 2:1, ehe Efecan Karaca (67.) erneut ausglich. Luca Waldschmidt (81.) sorgte für das 3:2, Kenan Karaman (90.+4) für den 3:3-Endstand.

Deutschlands Nations-League-Gegner Schweiz und Spanien sind bei Fußball-Testspielen sieglos geblieben. Die Eidgenossen kassierten am Mittwochabend in St. Gallen eine 1:2 (1:1)-Heimniederlage gegen Kroatien, Ex-Weltmeister Spanien kam in Lissabon über ein 0:0 bei Europameister Portugal nicht hinaus.

Mario Gavranovic brachte die Schweiz zwar in Führung (31.), der Wolfsburger Josip Brekalo glich für den Vizeweltmeister aber noch vor der Pause aus (42.), Mario Pasalic machte den Sieg perfekt (66.).

Italien ließ in Florenz dem überforderten Außenseiter Moldau beim 6:0 (5:0) keine Chance. Dagegen ging die Premiere des neuen niederländischen Nationaltrainers Frank de Boer schief: Die Oranjes verloren in Amsterdam mit 0:1 (0:0) gegen Mexiko (Raul Jimenez/60.).

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Mit einem Hattrick (9., 18. und 38. Minute) machte Kamil Grosicki beim 5:1 (3:0) der Polen gegen Finnland schon bis zur Pause alles klar. Auch ohne Europas Fußballer des Jahres, Bayern-Torjäger Robert Lewandowski, überzeugten die Gastgeber in Danzig.

Weltmeister Frankreich fertigte die Ukraine in Paris 7:1 (4:0) ab. Dabei schrieb Eduardo Camavinga Geschichte. Im Alter von 17 Jahren und 10 Monaten machte sich der Mittelfeldspieler von Rennes zum jüngsten Torschützen der französischen Nationalmannschaft in der Nachkriegszeit und zum zweitjüngsten überhaupt. Bei seinem Debüt für die Bleus erzielte Camavinga bereits in der 9. Minute das 1:0. (dpa, APA/sda)


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