Surfer nach Hai-Attacke in Westaustralien vermisst

Nach einem Haiangriff vor Kelp Beds Beach konnte nur mehr das Surfbrett des Opfers gefunden werden. Rettungsschwimmer suchten mit Jet-Skis das Meer ab.

Sydney – In Westaustralien wird nach einer Hai-Attacke ein Surfer vermisst. Der Mann sei am Freitagvormittag (Ortszeit) vor Kelp Beds Beach in der Nähe der Stadt Esperance von dem Raubfisch angegriffen worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Trotz einer sofort eingeleiteten Bergungsaktion sei aber zunächst nur das Surfbrett des Opfers gefunden worden. Rettungsschwimmer suchten mit Jet-Skis das Meer ab. Weitere Details zu dem Surfer waren zunächst nicht bekannt.

Zuvor sei in der Region an der Südküste von Western Australia ein Hai gesichtet worden, hieß es. Der abgelegene Strand wurde geschlossen. Das Gebiet ist berühmt-berüchtigt für solche Angriffe: Vor drei Jahren war in der Gegend eine 17-Jährige von einem Hai gebissen worden und später an ihren schweren Verletzungen gestorben. 2014 wurde ein 23-jähriger Surfer attackiert. Er verlor einen Arm und die andere Hand. (dpa)


Schlagworte