Zwei Verletzte bei Unfall in Vorarlberg: Polizei vermutet illegales Rennen

Eine 19-Jährige hatte versucht, mit ihrem Pkw ein Auto auf der linken Seite zu überholen. Sie dürfte sich ein Rennen mit einem Unbekannten geliefert haben, nach dem noch gesucht wird.

(Symbolfoto)
© APA/Huter

Klaus – Zwei jungen Frauen sind am Montagabend bei einem Autounfall auf der A14 verletzt wurden, ihr Pkw wurde zum Totalschaden. Die Polizei vermutet, dass ein illegales Rennen mit einem noch unbekannten Lenker das Unglück auslöste.

Kurz nach 20 Uhr lenkte eine 45-Jährige ihren Pkw auf der Höhe des Industriegebiets von Klaus/Weiler von der Überhol- auf die Normalspur zurück. "In diesem Augenblick wurde die Pkw-Lenkerin von zwei von hinten laut Zeugenaussagen mit sehr hoher Geschwindigkeit kommenden Fahrzeugen einmal links und einmal rechts überholt", schilderte die Polizei, wie es zum Unfall kam: Eine 19-Jährige, die einen der beiden überholenden Wagen lenkte und links vorbeizufahren versuchte, verlor die Kontrolle und verriss das Lenkrad. Ihr Auto schleuderte über die Fahrbahn zurück und in die Außenleitschiene. Beim Aufprall erlitten die 19-Jährige und ihre 21-jährige Beifahrerin Verletzungen, das Fahrzeug wurde laut Polizei komplett demoliert.

Der Unbekannte, der rechts überholt hatte, fuhr ohne anzuhalten in Richtung Rankweil weiter. Zeugenaussagen und die Spurenlage legten nahe, dass sich die 19-Jährige und der Pkw-Lenker ein illegales "Rennen" geliefert hätten, so die Autobahnpolizei Dornbirn.

Die Autobahn war im Unfallbereich von 20.20 bis 21.00 Uhr in Fahrtrichtung Tirol gesperrt. An der Unfallaufnahme und den Aufräumungsarbeiten waren auch die Freiwillige Feuerwehr Götzis mit vier Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften sowie die Asfinag beteiligt. (APA)

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