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FIS-Renndirektor Waldner: „Weltcup hängt am seidenen Faden“

Drohende Absagen, fehlende Gelder und ein Weltcup im Mai: Vor dem Auftakt spricht FIS-Renndirektor Markus Waldner mit viel Zweckoptimismus und einer gesunden Portion Skepsis über die Corona-Saison.

Einer, der anpackt und nicht um den heißen Brei herumredet – der Südtiroler FIS-Renndirektor Markus Waldner.
© gepa steiner

Wie schwierig und kompliziert wird dieser Weltcup-Winter werden?

Markus Waldner: Ganz schwierig. Man muss sich anschauen, was etwa im Radsport los ist: Paris-Roubaix wurde abgesagt, die Vuelta wackelt, der Giro d’Italia beklagt positiv getestete Fahrer. Die zweite Welle ist eingetroffen, die Situation hat sich fast in ganz Europa verschlechtert. Wir haben alles unternommen und ein Programm aufgestellt, das so einfach wie möglich ist. Aber jetzt sind wir der Situation ausgeliefert. Es ist unmöglich einzuschätzen, was uns in zwei Monaten erwartet. Sölden werden wir durchziehen, aber danach steht der ganze Weltcup noch in den Sternen. Es schaut momentan nicht erfreulich aus.

Wann werden Sie nach Sölden anreisen?

Waldner: Wir waren für die Schneekontrolle vor Ort, sind dann gleich wieder heim und reisen erst am Freitag wieder an. Die Damen kommen am Donnerstag. Wir wollen den Kontakt so gering wie möglich halten.

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