Nach DNA-Analyse: Wolf riss in Innervillgraten Schafe, Fuchs in Jochberg

Die Laborbefunde der genetischen Untersuchungen jener Proben, die jeweils am 5. Oktober von toten Schafen auf einer Alm in Innervillgraten und auf einer Heimweide in Jochbergg genommen wurden, liegen vor. Das Land Tirol unterstützt den Ankauf wolfsabweisender Elektrozäune für Heimweiden.

Symbolfoto
© APA/AFP

Lienz, Jochberg – Nachdem Anfang Oktober tote Schafe auf einer Alm in Innervillgraten (Bezirk Lienz) und einer Heimweide in Jochberg (Bezirk Kitzbühel) aufgefunden worden sind, liegen nun die Ergebnisse der DNA-Analysen vor. Demnach konnte für die gerissenen Tiere in Innervillgraten ein Wolf aus der italienischen Population nachgewiesen werden, in Jochberg dagegen war ein Fuchs für die Risse verantwortlich, teilte das Land am Freitag mit.

Außerdem habe die Behörde aus dem südöstlichen Teil des Bezirks Innsbruck-Land mehrere Hinweise auf eine aktuelle Wolfspräsenz erhalten, hieß es. In solchen Gebieten wurde Tierhaltern ein wolfsabweisender Elektrozaun empfohlen. Das Land unterstützt einen Neukauf eines solchen Zauns mit 60 Prozent der Nettokosten.

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