Immer weniger günstige Eigentumswohnungen in Österreich

In Landeshauptstädten waren heuer nur noch 21 Prozent für bis zu 150.000 Euro verkauft worden, vor sieben Jahren waren es noch 42 Prozent.

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© iStock/Kowalewska

Wien – In Österreich sind immer weniger günstige Eigentumswohnungen zu bekommen, die Kaufpreise haben auch zuletzt insgesamt weiter angezogen. Wurden vor sieben Jahren noch fast 42 Prozent aller Wohnungen in den Landeshauptstädten für bis zu 150.000 Euro verkauft, waren es heuer im ersten Halbjahr nur noch knapp 21 Prozent. Das zeigt eine Analyse der Transaktionen durch willhaben.at und IMMOunited.

In Wien, dem mit mit einem Anteil von 68 Prozent größten Eigentumswohnungsmarkt in Österreich, machten die "günstigen Wohnungen" mit Preisen von unter 150.000 Euro nur noch 15 Prozent aus, 2013 waren es noch 37 Prozent gewesen. Dafür ist der Anteil "teurer Wohnungen" für über 500.000 Euro auf fast 13 Prozent gestiegen, nach knapp elf Prozent 2019 und nur acht Prozent 2013.

Heuer im ersten Halbjahr lag das gesamte Transaktionsvolumen mit Eigentumswohnungen in Österreich bei mehr als 3,1 Milliarden Euro, hieß es am Montag in einer Aussendung. 2019 gab es bundesweit 19.500 Wohnungstransaktionen für fast 5,4 Milliarden Euro – 2013 hatte es zwar um rund 10.000 Kaufvertragsabschlüsse mehr gegeben, jedoch mit nur 4,7 Milliarden Euro Gesamtvolumen. (APA)

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