Vom Spielfeld in den Kreißsaal: Vaterfreuden für ÖFB-Kicker Grillitsch

Gesprächsthema Nummer eins nach Hoffenheims Sieg über Roter Stern Belgrad ist ein Spieler, der die zweite Halbzeit nach seiner Auswechslung nicht mal auf der Tribüne miterlebte.

Florian Grillitsch war in der ersten Halbzeit des Europa-League-Spiels seiner Hoffenheimer gegen Belgrad noch im - dann ging es ins Krankenhaus.
© DANIEL ROLAND

Sinsheim - Als die TSG 1899 Hoffenheim den gelungenen Auftakt in der Europa League feierte, da hatte sich ÖFB-Mittelfeldakteur Florian Grillitsch längst von dannen gemacht. Zur Halbzeit packte der ausgewechselte Österreicher seine Sachen und entschwand aus dem Sinsheimer Stadion in Richtung Krankenhaus - seine Frau Hannah lag in den Wehen. Auch ohne den 25-Jährigen bezwang der Fußball-Bundesligist am Donnerstagabend Roter Stern Belgrad mit 2:0 (0:0). „Jetzt hoffen wir, dass er ein gesundes Europapokal-Baby bekommt“, meinte Trainer Sebastian Hoeneß wohlgelaunt.

ÖFB-Stürmer Christoph Baumgartner brachte die Hoffenheimer nach 64 zähen Minuten mit 1:0 in Führung. „Der Trainer hat vor dem Spiel gesagt: Heute haust du einen rein!“, erzählte der 21-Jährige Offensivmann später begeistert. Und: „Ich habe in der Halbzeit versprochen, dass ich für den Flo einen reinhauen werde.“ Dass er allerdings als Patenonkel für den Nachwuchs seines österreichischen Nationalmannschaftskollegen Grillitsch vorgesehen sei, bestritt er: „Gefragt wurde ich noch nicht.“

Ex-Salzburg-Angreifer Munas Dabbur machte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit dann endgültig alles klar im leeren Sinsheimer Stadion. „Wir können von einem absolut verdienten Sieg sprechen. Vor allem in der Abwehr war das definitiv eine starke Leistung“, sagte Hoeneß. (dpa)

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