Steuerrückerstattung: Finanzministerium warnt vor Internetbetrügern

Mit Hilfe von gefälschten E-Mails im Namen des Finanzministeriums versuchen Internetbetrüger an persönliche Daten von Bürgern zu gelangen.

Die Betrüger geben sich dabei als Finanzamtsbedienstete aus und versuchen, die Betroffenen zur Herausgabe ihrer persönlichen Kontodaten zu verleiten. (Symbolfoto)
© iStock

Wien – Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt erneut vor gefälschten E-Mails, die im Namen des BMF an Bürger versendet werden. Die betrügerischen E-Mails mit dem Betreff „Mitteilung von FinanzOnline“ würden die Information beinhalten, dass die Empfänger eine Steuerrückerstattung in der Höhe von 1850 Euro erhalten würden und zu diesem Zweck eine Transaktion genehmigen sollen.

Das BMF warnt schon länger vor dieser Betrugsmasche und hat laut der Aussendung vom Dienstag bereits Maßnahmen gegen diese Betrugsversuche veranlasst.

Beispiel eines solchen Phishing-Mails

Betreff: Mitteilung von FinanzOnline

Sehr geehrte FinanzOnline-Teilnehmerin, sehr geehrter FinanzOnline-Teilnehmer,

Sie haben einen neuen Bescheid in Ihren Nachrichten. Ihre Steuerrückerstattung von 1.850 EUR wurde zurückerstattet. Klicken Sie einfach auf den Link und genehmigen Sie diese Transaktion.

Hinweis: Diese Nachricht wurde automatisiert erstellt. Bitte antworten Sie nicht darauf.

Freundliche Grüße,

Ihr Finanzamt

Achtung: Der in einer solchen Mail enthaltene Hyperlink führt auf eine gefälschte Webseite im Stil von FinanzOnline, die zur Eingabe von persönlichen Daten auffordert.

Vorsicht auch vor telefonischen Kontakten

Das BMF betont, dass es sich hierbei um einen Internet-Betrugsversuch handle und sowohl die versendeten E-Mails als auch das darin verlinkte Internetportal Fälschungen darstellen.

Darüber hinaus ist laut BMF bekannt, dass die Internetbetrüger Bürger in der Vergangenheit auch telefonisch und mittels SMS kontaktiert haben. Die Betrüger gaben sich dabei als Finanzamtsbedienstete aus und versuchten, die Betroffenen zur Herausgabe ihrer persönlichen Kontodaten zu verleiten.

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Informationen des BMF würden grundsätzlich in Form von Bescheiden erfolgen und würden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordere Bürger niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf. (TT.com)

Daher gilt:

➤ Wenn Sie ein solches Phishing-Mail oder ein E-Mail mit ähnlichen Inhalten erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Internet-Betrugsversuch.

• Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!

• Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!

• Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!

• Das BMF empfiehlt, solche E-Mails sofort zu löschen!

➤ Für weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen hat das BMF Folder aufgelegt, der auf allen Finanzämtern erhältlich ist und auch zum Download bereitgestellt wurde:

„Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“


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