Rechtsradikaler Akt am Nationalfeiertag hat keine großen Folgen

Vier Männer, die den Identitären zugerechnet werden, stiegen am Montag aufs Dach der Hofburg und entrollten ein islamfeindliches Transparent. Laut Polizei handelt es sich lediglich um eine Verwaltungsübertretung.

Die Wiener Hofburg, Amtssitz des Bundespräsidenten.
© APA/ROLAND SCHLAGER

Wien – Eine rechtsextreme Störaktion am Nationalfeiertag wird keine großen Folgen haben. Jene vier Männer, die ein Dach der Hofburg bestiegen hatten und während der Kranzniederlegung am Äußeren Burgtor ein islamfeindliches Transparent entrollt hatten, haben laut Angaben der Wiener Polizei lediglich eine Verwaltungsübertretung begangen. Gegen sie wird ein Verfahren wegen Ordnungsstörung eingeleitet.

Das Quartett, das den Identitären zugerechnet wird, hat nach Ermittlungen der Polizei das Dach über ein Baustellengeländer und einen Kran erreicht. Dies sei „faktisch nicht verhinderbar“ gewesen, weil nicht das ganze Gelände zu überwachen gewesen sei. Die Männer hatten dann ein bengalisches Feuer gezündet und waren über das Dach wieder geflüchtet. Nach einer halben Stunde wurden sie noch dort angehalten. Polizei und Berufsfeuerwehr stellten das Transparent sicher. (APA)

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