Entwarnung bei Wacker: Ronivaldo kann am Freitag seine Torsperre brechen

Nach dem Dreipunkte-Kraftakt in Dornbirn hofft der FC Wacker auf den Beginn einer Siegesserie. Ronivaldo soll trotz Unterschenkelprellung und Torflaute am Freitag gegen Horn wieder stürmen.

Schrecksekunde in Dornbirn – Wacker-Stürmer Ronivaldo wurde auf der Bahre vom Platz getragen.
© gepa

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Auch im elften Duell gegen den FC Dornbirn ging der FC Wacker als Sieger vom Platz, aber das Aufatmen beim Schlusspfiff war im Westderby noch nie so intensiv wie am verregneten Nationalfeiertag. In der Nachspielzeit ging es noch rund im Strafraum der Innsbrucker, herrschte mächtig „Betrieb“ vor Wacker-Goalie Marco Knaller. Am Ende stand ein 1:0-Auswärtssieg, mit dem die Rückreise durch den Arlberg-Tunnel erträglicher wurde. „Die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Genau das, was wir in dieser Situation brauchen“, waren auch FCW-Sportchef Alfred Hörtnagl so wie Trainer Daniel Bierofka zufrieden.

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Nach sieben Runden stehen die Innsbrucker zwar nur auf Platz neun der Tabelle, doch im dichtgedrängten Feld ist noch alles offen. Vorne marschieren zwar die noch ungeschlagenen, aber nicht aufstiegsberechtigten Jungbullen des FC Liefering. Mit bereits vier Punkten Rückstand liegen der GAK und Lafnitz (jeweils 13) auf den Plätzen zwei und drei. Diese beiden Clubs sollten allerdings auf Dauer nichts mit dem Aufstieg zu tun haben. Die viertplatzierten Klagenfurter (12) schon. Auch BW Linz (12) schoss sich mit 18 Toren und zuletzt auch mit der 4:0-Gala im Tivoli in den Kreis der Aufstiegsaspiranten. Und der FC Wacker? Mit neun Punkten liegen die Tiroler nur drei Zähler hinter Klagenfurt. Heißt bei noch 25 ausständigen Runden rein gar nichts.

Erst recht, wenn der Dreipunkte-Kraftakt in Dornbirn Start einer Serie war. „Die Mannschaft ist jung, sie muss mehr an sich glauben, dann klappt es auch mit Toren und Siegen“, impft Trainer Daniel Bierofka Selbstvertrauen ein. Außerdem soll bzw. muss Ronivaldos Torsperre, die seit dem 3:0-Start in Kapfenberg hartnäckig anhält, endlich enden. Der Brasilianer sorgte in Dornbirn für eine Schrecksekunde, als er vorzeitig in die Kabine musste. Gestern folgte endgültig Entwarnung – trotz Unterschenkelprellung will der 31-Jährige am Mittwoch schon ins Training einsteigen. Der Einsatz am Freitag ab 18.30 Uhr im Tivoli gegen Horn sollte gesichert sein. Dann soll das erste Wacker-Tor vor eigenem Anhang und der zweite Ronivaldo-Treffer in dieser Saison endlich fallen.

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