Mutmaßliche Neonazi-Gruppe in Reutte von Polizei ausgeforscht

Ein Gruppe im Außerfern hatte Bilder, Symbolik und Propaganda mit nationalsozialistischem Gedankengut sowie rassistische Inhalte untereinander ausgetauscht und weiterverbreitet.

Smybolfoto.
© Bernd Thissen

Reutte – Beamte der Polizeiinspektion Reutte führten in den letzten Monate intensive Ermittlungen wegen der Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut durch. Nach mehreren Hausdurchsuchungen und Handyauswertungen konnten nun zehn junge Männer zwischen 16 und 22 Jahren sowie zwei junge Frauen im Alter von 17 und 20 Jahren als mutmaßliche Täter ausgeforscht werden.

Ins Rollen kamen die Ermittlungen, nachdem im Juni 2020 eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck einlangte.

Auch Waffe und gestohlenes Polizeikennzeichen gefunden

Die Gruppe hatte Bilder, Symbolik und Propaganda mit nationalsozialistischem Gedankengut sowie rassistische Inhalte untereinander ausgetauscht und weiterverbreitet, so die Polizei in einer Aussendung am Mittwoch.

Bei den Hausdurchsuchungen konnten mehrere Waffen, darunter auch eine Schreckschusspistole, sichergestellt werden. Weiters wurden eine gestohlene Polizei-Kennzeichentafel sowie ein gestohlener österreichischer Reisepass gefunden. Alle Beschuldigten wurden auf freiem Fuß angezeigt. (TT.com)


Schlagworte