Passagier verweigerte Maske und schlug Zugbegleiter in Landeck ins Gesicht

Ein 24-Jähriger hielt sich während der Fahrt nicht an die geltenden Corona-Bestimmungen und wurde des Zuges verwiesen. Als er im nächsten Zug wieder sein Glück versuchen wollte, wurde er handgreiflich.

Symbolbild.
© Mühlanger

Landeck – Von einem gewalttätigen Zugpassagier in Landeck berichtet aktuell die Polizei: Weil der 24-Jährige sich nicht an die geltenden Covid-19-Bestimmungen hielt, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Davon ließ er sich nicht abhalten, beim Einsteigen in den nächsten Zug wurde der Mann aber prompt erneut verwiesen – diesmal reagierte er mit einem Schlag ins Gesicht des Zugbegleiters.

Laut Polizei kam es am Dienstagabend zu dem Vorfall, der 24-Jährige wollte gegen 21.30 Uhr von Wien nach Bregenz fahren. Ein Zugbegleiter verwies ihn in Landeck des Zuges und teilte dies auch seinem Kollegen im nächsten eintreffenden Zug mit. Als dieser um 22.35 Uhr den Bahnhof erreichte, stieg der Mann in einen Wagon ein und wollte seine Fahrt in Richtung Bregenz fortsetzen. Der vorgewarnte 58-jährige Zugbegleiter teilte ihm mit, dass er auch diesen Zug sofort wieder verlassen müsse.

Am Bahnsteig kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Als der Zugbegleiter in den Wagon einstieg, zwängte der 24-Jährige seine Tasche in die Tür, woraufhin sich diese wieder öffnete und er einsteigen konnte. Der Konflikt eskalierte: Der Fahrgast schlug den 58-Jährigen mit der Faust ins Gesicht.

Polizeihund fand flüchtenden 24-Jährigen

Nach dem Angriff flüchtete der 24-Jährige in Richtung Bahnhofshalle und weiter die Bundesstraße entlang, heißt es seitens der Polizei. Das Zugpersonal verfolgte den Flüchtigen und verständigte die Beamten. Diese leiteten eine Fahndung samt Polizeihund ein, letzterer stöberte den Mann kurz nach 23 Uhr versteckt in einem Holzverschlag auf. Er wurde festgenommen, zeigte sich bei einer ersten Vernehmung geständig und wird nun auf freiem Fuß angezeigt. (TT.com)


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