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Menschenrechtsexperte über Moria: „Menschen nicht ertrinken lassen“

„Die Lage entspricht sicher nicht den Menschenrechten“: Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos.
© MANOLIS LAGOUTARIS

Menschenrechtsexperte Michael Lysander Fremuth glaubt, dass es Pull-Faktoren für Migranten gibt. Dies ändere aber nichts daran, dass Menschen in Not zunächst geholfen werden muss.

Von Wolfgang Sablatnig

Wien – Die griechische Insel Lesbos und das abgebrannte Lager Moria sind zu einem Symbol für das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik geworden. „Hier muss sofortige Abhilfe geschaffen und es müssen menschenrechtskonforme Lebensbedingungen hergestellt werden“, fordert Michael Lysander Fremuth, Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Grund- und Menschenrechte in Wien. Die Menschen nach Europa zu holen, sei aber nicht die einzig denkbare Lösung.

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