Von Faultieren und Eminem: Die besten Netz-Reaktionen zur US-Wahl

Die Wahl ist immer noch nicht entschieden. In der Zwischenzeit werfen wir einen Blick auf einige Tweets, Memes und Posts rund um die US Elections.

Symbolbild
© Monika Skolimowska

Washington D.C. – Twitter, Facebook und Co. sind für politische Debatten nicht mehr wegzudenken. Speziell US-Präsident Donald Trump ist bekannt für seine kontroversen Tweets. Bis die US-Wahl entschieden ist, werfen wir einen Blick auf einige Highlights in Social Media rund um die Wahlnacht und die darauffolgenden Tage. Kuriose und unterhaltsame Posts inklusive.

Am Wahltag betonte der Kandidat der Demokraten Joe Biden einmal mehr, wofür er stehe: „Wissenschaft statt Fiktion. Wahrheit statt Lügen."

Der POTUS (President of the United States) a.k.a. Donald Trump fühlte sich gut, obwohl die Auszählung noch nicht weit fortgeschritten war. Im ganzen Land sah es auch nicht gerade gut aus für ihn. Denn speziell der Nordosten und die Westküste des Landes gelten als sichere Bundesstaaten für die Demokraten. Dort konnte Joe Biden schließlich auch viele Wahlleute für sich holen.

Welche Auswirkung die Wahlentscheidung auf Beziehungen haben kann, zeigt ein Tweet einer Tweet-Nutzerin. Ihr Mann habe gerade Donald Trump gewählt. Die Twitter-Nutzerin habe gerade die Scheidung eingereicht.

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⚠️ Twitter warnt bei Trump-Tweets

„Manche oder alle Teile des Inhaltes in diesem Tweet sind umstritten oder irreführend hinsichtlich einer Wahl oder eines bürgerlichen Verfahrens." – Aufgrund von problematischen Inhalten versieht Twitter manche Aussagen von Donald Trump mit einem Warnhinweis. Laut dem Präsidenten würden Stimmen für ihn „auf magische Weise verschwinden".

Für diese Behauptungen gibt es jedoch keinerlei Belege. Seit Monaten macht Trump mit Vorwürfen des Betruges Stimmung gegen die Briefwahlen und die Wahl selbst. Beobachter sehen darin einen „Großangriff auf das Wahlrecht und demokratische Anstandsregeln".

Joe Biden hingegen vertraut auf das Wahlsystem. Es sei nicht in seiner oder Donald Trumps Macht, die Wahl für beendet zu erklären und einen Sieger zu verkünden. Die Wählerinnen und Wähler seien am Wort.

😂 Von Tetris 2020...

Block auf Block muss zusammenpassen – Wer sich noch an das Spiel Tetris erinnert, kann mit dieser Visualisierung der Stimmen der Wahlleute so einiges anfangen. So lässt sich der Spieleklassiker in das Jahr 2020 versetzen. Der Bundesstaat Arizona, der an Biden gehen dürfte, ist aktuell aber noch nicht fertig ausgezählt.

...über „I'm (not) leaving"...

Trump will mit aller Kraft im Amt bleiben. Viele Beobachter im Internet erinnert diese Haltung derzeit eher an Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) in Martin Scorseses The Wolf of Wallstreet (2013).

In anderen Reaktionen hoffen Nutzerinnen und Nutzer darauf, dass Trump nicht nur das Weiße Haus, sondern auch das Land verlässt.

Diese Foto-Montage enthält zwar KEINE echten Tweets von Trump oder Biden, bietet aber einen ungewöhnlichen Dialog zwischen den Kandidaten und ein kreatives Wortspiel. Trump überlegt fiktiv eine Auswanderung und der Name seines demokratischen Herausforderers wird zur Verabschiedung „bye, then".

...zum schnellsten und langsamsten Wahlbeisitzer

Ein besonders effizienter Wahlbeisitzer dürfte der Mann in diesem Video sein. Ein Twitter-Nutzer hätte ihn gerne für die Auszählung in Nevada. Der Bundesstaat im Westen hat sechs Wahlleute zu vergeben und wäre ein weiterer Schritt für Biden in Richtung Präsidentschaft. Ob der Wahlbeisitzer in der Realität jedoch auch ohne erhöhte Geschwindigkeit wie in dem Video arbeiten kann, ist fraglich.

In der Zwischenzeit dürfte es bei der Auszählung in Nevada laut Internet-Mutmaßungen eher zugehen wie beim Faultier-Sachbearbeiter aus dem Film Zoomania (2016):

Beten für Trump

Am Donnerstag kursierten auf Twitter Videos der Predigerin Paula White. Die Spirituelle aus dem Trump-Team erweist dem Amtsträger mit einem leidenschaftlichen Gebet einen besonderen Dienst. Damit macht sie nicht nur Bidens Vorsprung, sondern auch dem Rapper Eminem Konkurrenz. Sein Song „Without Me" aus dem Jahr 2002 war der erste Track, der einem Nutzer dazu in den Sinn kam.

Ob mit oder ohne Gebete: Geduld ist jedenfalls angesagt. Denn der Ausgang der Wahl kann sich noch hinziehen. Zumal Donald Trump bereits mit einer Armee von Anwälten droht, die Wahl anzufechten. Es bleibt spannend. (TT.com/beka)

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