Männlicher Wolf aus italienischer Population in Osttirol nachgewiesen

In diesem Jahr wurden nun bereits drei verschiedene Wölfe – zwei Männchen und ein Weibchen – durch ihre DNA in Osttirol nachgewiesen. Auch das Ergebnis einer Genotypisierung von Proben aus Navis liegen vor.

Symbolfoto.
© Getty Images/iStockphoto

Lienz – Ein noch nicht bekannter Wolf hat auf einer Alm in Innervillgraten Schafe gerissen. Das ergab die Genotypisierung – die Bestimmung des genetischen Fingerabdrucks –wie das Land am Donnerstag mitteilte. Der männliche Wolf ist der italienischen Population zuzuordnen. Aber es ist nicht derselbe Wolf, der im August und im September auf Almen in Leisach und Lavant Schafe gerissen hat.

Der nun Innervillgraten nachgewiesene Wolf trägt die Bezeichnung 91MATK. Damit wurden in Osttirol heuer drei verschiedene Individuen genetisch nachgewiesen. Es handelt sich um zwei männliche und einen weiblichen Wolf, die alle aus der italienischen Quellpopulation stammen, hieß es in der Aussendung.

Auch für einen Wolf, der in Navis vor gut einem Monat ein Schaf gerissen hat, liegt nun das Ergebnis der Genotypisierung vor. Es handelt sich dabei um denselben Wolf aus der nordischen Population mit der Bezeichnung 89MATK. Die DNA des Tieres wurde bereits bei einem Riss im August im Gemeindegebiet von Wattenberg nachgewiesen.

Ergebnisse gibt es ebenfalls für ein totes Lamm in Assling und ein totes Rehkitz in Ainet. Hier wurde weder eine Raubtier-DNA noch ein Fuchs gefunden. Ebenso verhält es sich bei einem am 12. Oktober in Navis gefundenen toten Schaf. Auch hier gab es keine Spuren von einem Raubtier. (TT.com)


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