Unterländerin bei Anlagebetrug via Internet reingelegt

Eine 55-jährige Österreicherin reagierte auf eine Onlinewerbung einer Investmentfirma. Schlussendlich dürfte sie auf Betrüger hereingefallen sein.

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Kitzbühel – Ein 55-Jährige im Unterland ließ sich von vermeintlichen Mitarbeitern einer "Investmentfirma" dazu überreden, insgesamt einen niedrigen vierstelligen Betrag für eine Anlage zu überweisen. Das Ganze dürfte auf einen Betrug hinauslaufen. Schlussendlich verlor die Frau einen hohen dreistelligen Betrag.

Die 55-jährige Österreicherin hatte auf eine Onlinewerbung einer Investmentfirma reagiert und auf deren Internetseite ein Kontaktformular ausgefüllt. Sie wurde kurz darauf von einer unbekannten Person angerufen.

Diese überredete sie zu einem Investment, woraufhin die Frau einen niedrigen dreistelligen Betrag mit ihrer Kreditkarte überwies. Kurz darauf kontaktierte ein vermeintlicher Mitarbeiter der „Investmentfirma“ die Frau erneut und sie überwies nochmals einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag.

Nach mehrmaliger Aufforderung erhielt die Frau zwar einen Teilbetrag rücküberwiesen, auf das Konto der Firma und damit auf ihr restliches Geld hat sie bis dato aber keinen Zugriff mehr. Der Schaden beläuft sich derzeit auf einen hohen dreistelligen Eurobetrag. (TT.com)

🤑 ACHTUNG: die Polizei warnt

💸 Das schnelle Geld und hohe Gewinnchancen gibt es auch im Internet nicht. Wenn Ihnen etwas „zu schön scheint, um wahr zu sein“, ist es höchstwahrscheinlich ein Fake.

➤ Schauen Sie sich die Trading-Plattform genau an: Ist ein Impressum angegeben? Ist ein Verantwortlicher telefonisch erreichbar? Nimmt man sich Zeit, Ihnen das Geschäftsmodell zu erklären? Wenn diese Punkte nicht zutreffen, lassen Sie die Finger von dem Geschäft.

➤ Lesen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, kurz AGBs. Sind diese schlüssig und seriös?

➤ Wenn Sie nach der ersten Einzahlung sofort kontaktiert werden und nachdrücklich mehr Geld verlangt wird, zahlen sie keinesfalls weitere Summen.

➤ Recherchieren sie im Internet, ob es Warnungen oder Beschwerden zu diesen Plattformen oder Gesellschaften gibt.

➤ Kreditkartenzahlungen können oftmals rückgefordert werden.

➤ Wenn Sie bereits einen Schaden erlitten haben, erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei. Ihre Mitarbeit kann für Ermittlungstätigkeiten hilfreich sein.


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