Liga-Schlager Rapid gegen Salzburg endet 1:1, LASK fertigt Admira mit 4:0 ab

Der große Schlager der Fußball-Bundesliga hat am Sonntag keinen Sieger gebracht. Herausforderer Rapid erreichte gegen Serienmeister Salzburg ein 1:1 (0:1). Der drittplatzierte LASK verkürzte seinen Rückstand auf Rapid auf einen Punkt.

Mateo Barac (Rapid/r.) und Mergim Bersha (Salzburg) während dem Grunddurchgang.
© APA/Pfarrhofer

Salzburg - Rapid 1:1 (0:1)

Der große Schlager der siebenten Fußball-Bundesliga-Runde zwischen Rapid und Red Bull Salzburg hat am Sonntag mit einem 1:1 geendet. Sekou Koita brachte die Gäste in der 29. Minute in Führung, Christoph Knasmüllner gelang in der 85. Minute der Ausgleich für die Hütteldorfer, die den "Bullen" damit den ersten Punkteverlust in dieser Saison zufügten. Außerdem endete Salzburgs Serie von saisonübergreifend zehn Meisterschaftssiegen in Folge.

Rapid schaffte auch eine kleine Wiedergutmachung für das 2:7-Heimdebakel gegen den Titelverteidiger im vergangenen Juni. Allerdings gelang den Grün-Weißen aus den jüngsten 20 Pflichtspiel-Duellen mit den Mozartstädtern nur ein Sieg. In der Tabelle liegt Spitzenreiter Salzburg weiterhin zwei Punkte vor den zweitplatzierten Rapidlern.

Deren Coach Dietmar Kühbauer musste unter anderem auf Marcel Ritzmaier (erkrankt), Taxiarchis Fountas (Mittelhandknochenbruch) und Filip Stojkovic (Handverletzung) verzichten. Ercan Kara und Yusuf Demir saßen zunächst auf der Bank. Salzburg-Trainer Jesse Marsch hatte an seinem 47. Geburtstag mit Ausnahme von Patson Daka (Muskelverletzung) keinen namhaften Ausfall zu beklagen und verzichtete nach dem 2:6 in der Champions League gegen den FC Bayern auf große Rotation.

LASK - Admira 4:0 (1:0)

Der LASK geht mit dem fünften Pflichtspiel-Sieg in Folge in die Länderspielpause. Beim mühelosen 4:0 (1:0) gegen das ersatzgeschwächte Bundesliga-Schlusslicht Admira trafen am Sonntag Gernot Trauner (17.), Johannes Eggestein (52.), Reinhold Ranftl (67.) und Lukas Grgic (70.). Damit festigten die Linzer den dritten Platz und lagen vor dem Schlagerspiel zwischen Rapid und Salzburg (17.00 Uhr) mit 16 Punkten gleichauf mit den Wienern.

Der LASK bejubelte einen klaren Heimsieg über die Admira.
© GEPA pictures/ Christian Moser

Die Linzer Punkteausbeute nach der 7. Runde ist ident zur starken Hinrunde der Vorsaison unter Valerien Ismael. Der LASK gewann auch sein siebentes Saisonheimspiel, die Admira verlor hingegen zum dritten Mal in Folge. Die Südstädter waren mit vier Punkten und gebeutelt vom Coronavirus und Verletzungen angereist. Angesichts von neun Ausfällen, darunter die Stammspieler Aiwu, Vorsager, Hjulmand und Hoffer, stellte sich die Elf von Trainer Damir Buric fast von selbst auf.


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